Hilfe bei Magna-Einstieg zugesagt: Russland
und Kanada greifen Opel unter die Arme
- Gespräche am Rande des G8-Finanzministertreffens
- Russische Sberbank als möglicher Partner von Magna

·Zuschlag für Magna
noch nicht gegessen?
Stronach-Konzern will
11.600 Opel-Jobs kürzen
·Ein Autoriese unter
italienischer Flagge
Chryslers Übernahme
durch Fiat ist beschlossen
·Weniger Eigenkapital für Opel-Übernahme
Magna und Sberbank bringen 100 Mio Euro auf
Russland und Kanada haben ihre Unterstützung für den geplanten Einstieg des kanadisch-österreichischen Magna-Konzerns beim deutschen Autohersteller Opel bekundet. Der deutsche Finanzminister Steinbrück sprach über das Thema mit seinem russischen Kollegen Alexej Kudrin und dem kanadischen Finanzminister Jim Flaherty, wie er am Rande des G8-Finanzministertreffens im italienischen Lecce sagte.
"Beide machten deutlich, dass sie dieses Lösungsmodell begrüßen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten behilflich sein wollen", ergänzte er. Magna verhandelt derzeit mit der Opel-Mutter General Motors über den Einstieg bei dem deutschen Traditions-Autoproduzenten. Eine abschließende Vereinbarung wurde bisher aber nicht erzielt.
Der Autozulieferer Magna operiert in diesem Falle mit der russischen Sberbank als Partner. Allerdings gibt es auch immer noch weitere Interessenten für Opel, falls die Transaktion nicht zustande kommt, wie Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg jüngst sagte. So hält etwa der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi einen Einstieg von Fiat bei Opel immer noch für möglich.
(apa/red)
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