"Keine Garantie für ORF-Existenz": Hans Mahr kritisiert Führung des Senders scharf
- NEWS: Medienexperte sieht dringenden Reformbedarf
- Der ORF muss die "Kosten drastisch runterfahren"

·Österreicher fordern
Sparpläne für den ORF
NEWS-Umfrage: Aufwand
für Personal ist zu senken
Für Medien-Experte Hans Mahr ist es nicht sicher, ob es den ORF noch lange gibt, wie er im Interview mit dem morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS sagt. "Ich hoffe es sehr. Aber es gibt keine Garantie dafür", beantwortet er eine entsprechende Frage.
Es sei auch heute nicht schwer, Fernsehen zu machen, zeigt sich Mahr überzeugt. Der ORF müsse aber seine Programme auf allen Plattformen - terrestrisch, Satellit, Online - bündeln, Kosten drastisch runterfahren und neue Einnahmequellen außerhalb der klassischen Werbung erschließen.
Junge Zuseher könne das Unternehmen laut Mahr "mit gut gemachten österreichischen Soaps und Telenovelas binden. Da ist noch einiges zu machen." Der ORF habe sich aber den Luxus geleistet, bei allen Rechten mitzubieten und sich alles zu sichern, kritisiert der Medienberater. Hier könne der ORF "Millionen einsparen".
Und Mahr mahnt zur Eile: ORF-Reform-Vorschläge müssten "blitzschnell" verwirklicht werden. "Es bleibt keine Zeit, denn es ist gefährlich für den ORF, weiter von Rücklagen zu leben."
Welche Reformen Mahr noch für den ORF vorschlägt, lesen Sie im NEWS 24/09!
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