Sanktionen gegen Nordkorea verschärft: UN fordert Ende des Atomwaffenprogramms
- "Vollständig, nachweisbar und unwiderruflich"
- Spindelegger: Nordkorea muss sich an Regeln halten
·"Läuterung durch Arbeit": 12 Jahre Haft
US-Journalistinnen in Nordkorea verurteilt
·Der jüngste Spross soll Kim Jong-Il folgen
Nordkorea: Anzeichen für
eine Nachfolgeregelung

Der Weltsicherheitsrat hat verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Die Resolution 1874 fordert das Regime in Pjöngjang auf, alle Atomwaffen- und Raketenprogramme "vollständig, nachweisbar und unwiderruflich" aufzugeben.
Die Resolution wurde in New York einstimmig von allen 15 Mitgliedsstaaten - unter ihnen Österreich - verabschiedet. Das Waffenembargo wird verschärft, der Export von Waffen verboten und die Finanzgeschäfte eingeschränkt. Weiters erlaubt der Sicherheitsrat die Durchsuchung verdächtiger Schiffe.
Anlass der Resolution war der Atomtest Nordkoreas am 25. Mai und neuerliche Raketentests.
Spindelegger: Nordkorea muss sich an Regeln halten
Außenminister Michael Spindelegger hat im Anschluss an die Sitzung des Weltsicherheitsrates, in der die Sanktionen gegen Nordkorea verschärft wurden, unterstrichen, dass sich auch die Regierung in Pjöngjang an die internationalen Regeln halten müsse. "Nordkorea hat in den vergangenen zwei Monaten auf Provokation gesetzt und mehrfach massiv gegen internationale Vereinbarungen verstoßen, zuletzt am 25. Mai mit einem Atomwaffentest. Der UNO-Sicherheitsrat hat als Antwort darauf heute einstimmig eine Resolution beschlossen, die eines klar stellt: Die internationale Staatengemeinschaft akzeptiert nicht, dass Nordkorea sein Atomwaffenprogramm weiter entwickelt", sagte Spindelegger.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
