Tragische Bluttat in den USA: 27-Jährige schnitt Schwangeren Baby aus dem Bauch
- Junge Mutter und Säugling kamen ums Leben
- Frau täuschte monatelang Schwangerschaft vor

Grausige Bluttat in den USA: Eine Amerikanerin hat offenbar ihre hochschwangere Bekannte umgebracht und ihr das Kind aus dem Leib geschnitten, um es als ihr eigenes auszugeben. Die junge Mutter und das Kind kamen dabei ums Leben. Die 27-jährige Tatverdächtige wurde wegen Mordes verhaftet. Sie hat bereits zwei kleine Kinder und hatte nach Angaben der Ermittlungsbehörden seit Monaten vorgetäuscht, schwanger zu sein.
Laut Polizei war der Notarzt zum Haus der Verdächtigen in einem Vorort von Portland im Bundesstaat Oregon gerufen worden. Dort fanden die Retter Blut auf dem Boden und den Freund der Frau, der versuchte, das Baby wiederzubeleben. Die 27-Jährige erklärte, es handle sich um ihr Kind. In der Notaufnahme stellten die Ärzte fest, dass sie nicht entbunden hatte. Die Polizei kehrte zu dem Haus zurück und fand im Keller den aufgeschlitzten Leichnam des 21-jährigen Opfers.
Säugling und Mutter gestorben
Die junge Frau war im letzten Drittel der Schwangerschaft gewesen und wies neben den Schnittwunden auch Kopfverletzungen auf. Ihr Baby, ein Bub, konnte nicht gerettet werden. Untersuchungen sollen klären, ob er noch lebte, als er aus dem Mutterleib geschnitten wurde. Davon hängt ab, ob R. auch wegen seines Todes angeklagt wird. Ihr Freund steht zunächst nicht unter Verdacht. Er arbeite mit den Behörden zusammen, erklärte das Büro des Sheriffs.
Die getötete 21-Jährige war erst vor kurzem aus Maryland nach Oregon, weil ihr Freund, der Vater ihres Kindes, in der Gegend einen besseren Job gefunden hatte. Nach Angaben ihrer Mutter lernte sie R. vor einigen Wochen über den Online-Kleinanzeigendienst Craigslist kennen. R. habe angegeben, sie sei schwanger und suche Babykleidung. Die jungen Frauen hätten sich angefreundet und online ausgetauscht. Den Nachbarn zufolge soll das Opfer seine mutmaßliche Mörderin auch mehrmals zu Hause besucht haben.
(apa/red)
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