Schießerei in Acapulco forderte 18 Tote: Militär lieferte sich Kampf mit Drogenkartell
- Mexiko: Neun Soldaten bei Feuergefechten verletzt
- Fünf schwer bewaffnete Gegner wurden verhaftet

Bei einer stundenlangen Schießerei im Zentrum des mexikanischen Touristenorts Acapulco sind 16 Mitglieder eines Drogenkartells und zwei Soldaten getötet worden. Neun weitere Soldaten seien verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Das Militär habe dabei auch fünf der schwer bewaffneten Gegner festgenommen.
Insgesamt seien 200 Soldaten gegen die mit Schnellfeuergewehren, Handgranaten und Granatwerfern ausgerüsteten Kriminellen vorgegangen, hieß es weiter. Das Militär sei von einem anonymen Anrufer auf die Bewaffneten im Zentrum der Stadt am Pazifik etwa 400 Kilometer südlich von der Hauptstadt Ciudad de Mexico hingewiesen worden.
Kampf gegen Drogenkartell
Nach ersten Erkenntnissen habe es sich um Mitglieder des Kartells von Beltran Leyva gehandelt. Nach dem Ende des Kampfes seien 36 Gewehre, 13 Pistolen, zwei Granatwerfer, 13 Splittergranaten, 3.525 Schuss Munition sowie acht Fahrzeuge des Kartells sichergestellt worden.
In Mexiko werden die Drogenkartelle, die den Staat und vor allem die Polizei bereits stark unterwandert haben, immer stärker. Präsident Felipe Calderon hat das Militär mit der Bekämpfung der organisierten Kriminalität beauftragt. Seit 2008 starben dabei nach offiziellen Angaben schon mindestens 8.200 Menschen. (apa/red)
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