Mit Leichtigkeit zum sommerlichen Teint: So klappt es mit gesunder Sommerbräune
- TIPPS: So vermeiden Sie gefährlichen Sonnenbrand
- PLUS: Die häufigsten Fragen zum Sonnen-Umgang

Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Das muss nicht sein! So kommt man sicher durch die nächsten Monate, sagt die Wiener Hautärztin Eva-Maria Kokoschka: "Wichtig ist, dass man sich über seinen individuellen Lichttyp im Klaren ist und sein Freizeitverhalten entsprechend gestaltet. Je heller der Hauttyp, umso weniger direkter Lichteinfall verträgt die Haut. Sonnenschutzpräparate, die der Tages- und Jahreszeit entsprechend angepasst sind, sind hier gefragt. Der Lichtschutzfaktor sollte zwischen 30 und 50+ liegen."
Nur schmieren reicht aber nicht immer: "In den sehr sonnenreichen Stunden leichte Schutzkleidung tragen - T-Shirt, leichte Hose, Kopfbedeckung, Sonnenbrillen, die UV-Licht absorbieren und reflektieren können", rät die Expertin von der Uni-Klinik für Dermatologie. In äquatornahen Urlaubsgebieten sollte man überhaupt "Siesta im Hotel halten".
Die häufigsten Fragen zum Bräunen:
Was bewirkt UV-Strahlung?
Der Körper braucht sie - in geringer Menge -, um Vitamin D zu produzieren. Zu viel UVB-Licht verursacht Sonnenbrand. UVA-Strahlen schädigen die Haut längerfristig, sie lassen sie altern, was sich in Falten, Schlaffheit und Pigmentstörungen ausdrückt. Übermäßige Sonnenexposition ist überdies ein Risikofaktor für Hautkrebs.
Wie kommt man zum richtigen Lichtschutzfaktor?
Indem man ihn auf seinen Fototyp (irische Komplexion, blond und helläugig, brünett und helläugig, mediterraner Hauttyp) und die daraus resultierende Eigenschutzzeit abstimmt. Der Eigenschutz hängt aber auch stark von der geografischen Breite ab. Im Mittelmeerraum vermindert er sich um ungefähr 30 Prozent, in tropischen Ländern um etwa die Hälfte. Mit der Höhenlage nimmt vor allem die UVB-Strahlung zu: Je 1.000 Höhenmeter verstärkt sie sich um 15 Prozent.
Wie errechnet sich die Eigenschutzzeit?
Die auf Sonnenschutzprodukten angegebene Ziffer ist jener Faktor, mit dem man die individuelle Eigenschutzzeit multipliziert. So erhält man die maximale Zeitspanne, während der man sich eingecremt in der Sonne aufhalten kann. Ein Mensch vom Hauttyp 2 (Eigenschutz zehn bis 20 Minuten) sollte ein Produkt mit Faktor 10 verwenden, um sich 100 bis 200 Minuten sonnen zu können, ohne dass die Haut zu stark rötet.
Welche Hauttypen gibt es?
- Typ 1 (keltischer Typ) wird immer rot, nie braun; Eigenschutzzeit fünf bis zehn Minuten
- Typ 2 ("germanischer Typ", hellhäutiger Europäer) wird immer rot, manchmal braun; Eigenschutzzeit zehn bis 20 Minuten
- Typ 3 (dunkelhäutiger Europäer) wird manchmal rot, immer braun; Eigenschutzzeit 15 bis 25 Minuten
- Typ 4 (mediterraner Typ) wird nie rot, immer braun; Eigenschutzzeit 20 bis 30 Minuten
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(apa/red)
