Kompromisslösung für die Elektro-Branche:
Löhne um 2,2 bzw. 1,4 Prozent angehoben
- Schwächelnde Firmen erhöhen Gehälter nur gering
- Einigung der Sozialpartner betrifft 60.000 Angestellte

·Androsch schiebt die
Schuld auf Regierung
Kündigungen bei AT&S
infolge schlechter Politik
·Hundstorfer fordert 24 Monate Kurzarbeit
Beste Medizin: "Menschen
bleiben im System"
Die gut 60.000 Beschäftigten der Elektro- und Elektronikindustrie erhalten grundsätzlich eine Erhöhung der Ist-und KV-Einkommen von 2,2 Prozent. Aber Unternehmen, deren Umsatz im ersten Quartal 2009 um mindestens 15 Prozent niedriger war als im ersten Quartal 2008, "können" auf betrieblicher Ebene eine Ist-Erhöhung von nur 1,4 Prozent vereinbaren, heißt es von Fachverband und Gewerkschaft.
Außerdem einigten sich die Sozialpartner darauf, dass 2010 die Ist- und KV-Löhne und -Gehälter per 1. Mai um 1,1 Prozent plus die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraumes zwischen 1. März 2009 und 28. Februar 2010 erhöht werden sollen. Angesichts einer Exportquote von 70 Prozent sei die Elektro- und Elektronikindustrie überproportional vom Konjunkturrückgang betroffen, heißt es. Daher hätten sich die Verhandlungen dieses Jahr als besonders schwierig erwiesen.
(apa/red)

