Prödls Körper macht Serbien nicht ganz mit:
Verteidiger fehlt wegen Magen-Darm-Virus
- 21-Jähriger trat ÖFB-Reise nach Belgrad nicht an
- Constantini muss zweiten Innenverteidiger finden

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Das österreichische Fußball-Nationalteam muss im WM-Qualifikationsspiel in Serbien auch auf Sebastian Prödl verzichten. Der 21-jährige Verteidiger laboriert an einem Magen-Darm-Virus und trat die Reise nach Belgrad nicht mit an. Teamchef Dietmar Constantini hat damit noch 22 fitte Spieler im Kader. Prödl hätte in Serbien gemeinsam mit Martin Stranzl die Innenverteidigung bilden sollen.
Prödl hatte bereits am Vorabend erste Anzeichen verspürt, in der Nacht auf Freitag brach die Erkrankung mit sehr hohem Fieber so richtig aus. Für einen Routinecheck wurde der Defensivspieler von Werder Bremen daraufhin aus dem Teamcamp in Bad Tatzmannsdorf ins Krankenhaus Feldbach gebracht.
Constantini hatte mit Kapitän Emanuel Pogatetz, György Garics, Christian Fuchs, Marko Arnautovic, Christoph Leitgeb und Ekrem Dag bereits zuvor insgesamt sechs Spieler verletzungsbedingt vorgeben müssen. "Ausfälle passieren, dafür haben wir einen großen Kader", erklärte der Teamchef.
Die Innenverteidigung könnte Stranzl nun gemeinsam mit Kapitän Paul Scharner bilden, der eigentlich im defensiven Mittelfeld vorgesehen gewesen war. Weitere Alternativen wären die im Training stets als Außenverteidiger aufgebotenen Manuel Ortlechner und Franz Schiemer sowie der erst 18-jährige Aleksandar Dragovic von Austria Wien.
(apa/red)
