Freitag, 5. Juni 2009

Nicht mal Magie hilft gegen Kobe Bryant:
Lakers-Star überragend im ersten Finalspiel

  • NBA: 40 Punkte zum 100:75-Auftaktsieg beigesteuert
  • Bei Favoritenschreck Orlando keiner mit Normalform

Er traf, trickste und trieb den "Magischen" aus Orlando den Zauber aus: Kobe Bryant hat seine Los Angeles Lakers mit persönlichem Endspiel-Rekord von 40 Punkten praktisch im Alleingang zum 100:75-Auftaktsieg in der "best of seven"-Finalserie der National Basketball Association geführt. "Ich will diesen Titel um jeden Preis holen", betonte Bryant nach seiner Galavorstellung.

Vor allem im dritten Viertel spielte Bryant mit 18 Zählern groß auf und erzwang damit die Vorentscheidung. Dieser Abschnitt ging mit 29:15 an die Hausherren, die dann mit einem komfortablen 82:58-Vorsprung in das Schlussviertel starteten. Bryant hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine bisherige Endspielbestmarke von 36 Zählern eingestellt.

Edel-Fan Nicholson begeistert
Selbst Schauspieler und Lakers-Edel-Fan Jack Nicholson sprang mehrmals in der zweiten Hälfte begeistert von seinem Platz direkt am Spielfeldrand auf, als der 30-jährige Shooting Guard unnachahmlich zum Korb zog und trotz energischer Gegenwehr traf. "Er war einfach großartig, einfach unglaublich", lobte selbst Magic-Trainer Stan Van Gundy.

Orlando ohne Magie
Beim bisherigen Favoritenschreck aus Florida, der zuletzt im Play-off Titelverteidiger Boston Celtics und das beste Team der Vorrunde, die Cleveland Cavaliers, ausgeschaltet hatte, erreichte keiner der fünf Stammspieler Normalform. Nicht einmal jeder dritte Wurf landete im Korb. "Das war gar nichts heute. So einen Abend hatten wir noch nie", ärgerte sich Magic-Center Dwight Howard. In der "regular season" hatte der 23-Jährige mit seinem Team noch beide Duelle gegen Los Angeles gewonnen.


(apa/red)

5.6.2009 11:58