Chavez erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA: Geheimdienst wollte mich ermorden
- Angeblich war ein Angriff auf sein Flugzeug geplant
- Castro-Gegener Posada als Täter unter Verdacht

Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat dem amerikanischen Geheimdienst vorgeworfen, hinter einer angeblichen Verschwörung für seine Ermordung zu stecken. Chavez hatte geplant, an der Amtseinführung des linksgerichteten Präsidenten von El Salvador, Mauricio Funes, teilzunehmen, seine Reise wegen Sicherheitsbedenken dann jedoch kurzfristig abgesagt.
"Ich habe keinen Zweifel, dass die Geheimdienste der USA dahinter stecken", sagte Chavez. Der venezolanische Geheimdienst habe "sehr präzise Informationen", wonach geplant gewesen sei, sein Flugzeug mit Raketen zu beschießen.
Als Täter sei der militante kubanische Fidel-Castro-Gegner, Luis Posada Carriles vorgesehen gewesen. Venezuela hat die USA aufgefordert Posada auszuliefern. Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 1976 einen Bombenanschlag auf ein kubanische Flugzeug in Venezuela geplant zu haben, bei dem 73 Menschen getötet wurden. Der 81 Jahre alte Posada bestreitet eine Verwicklung.
Chavez hat den USA bereits mehrfach vorgeworfen, seinen Sturz oder einen Einmarsch in Venezuela zu planen. Die USA haben solche Vorwürfe stets zurückgewiesen. (apa/red)
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