Montag, 8. Juni 2009

Der große Verlierer der EU-Wahl 2009:
So wenige Stimmen hatte die SPÖ noch nie

  • ÖVP Erster in Europa - HPM gewinnt und wird Dritter
    FPÖ unter den Erwartungen - BZÖ verpasst Einzug
  • IHRE MEINUNG: Was halten Sie vom Wahlergebnis?

Die EU-Wahl in Österreich kennt einen großen Verlierer. Die SPÖ stürzte auf das historische Tief von 23,8 Prozent und war damit weit vom 2004 errungenen Platz eins entfernt. Den holte sich die ÖVP zurück. Sie kam mit Einbußen auf 29,7 Prozent und darf sich somit Nummer 1 in Europa-Angelegenheiten nennen. Eigentlicher Wahlsieger war freilich Hans-Peter Martin, der mit seiner Bürgerliste nochmals zulegte und 17,9 Prozent erreichte. Die FPÖ verdoppelte ihren Wähleranteil auf 13,1 Prozent, die Grünen verloren auf 9,5 Prozent, das BZÖ verpasste den erstmaligen Einzug ins Europaparlament.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins hatten die Meinungsforscher prophezeit und sie lagen wieder einmal falsch. Die SPÖ büßte 9,5 Prozentpunkte ein und kam auf das schlechteste bundesweite Ergebnis der Zweiten Republik. Die ÖVP hielt sich besser, verpasste mit minus drei Prozentpunkten aber knapp die 30-Prozent-Marke. Für Hans Peter Martin gab es beim zweiten eigenständigen Antreten ein Plus von 3,9 Prozentpunkten, die Freiheitlichen gewannen 6,8 Punkte. Für die Grünen wurde ein Verlust von 3,4 Prozent ausgewiesen. Das BZÖ erreichte beim ersten Antreten 4,7 Prozent - zu wenig für ein Mandat.

SPÖ-Mandat wohl zu den Grünen
In Mandaten ausgedrückt hält die ÖVP ihre sechs Sitze, die SPÖ hätte zwar jetzt noch fünf Mandate, wird aber durch die Briefwahlstimmen wohl noch eines verlieren, was eine Gesamteinbuße von drei bedeuten würde. Die Liste Martin hat nun drei statt bisher zwei Abgeordnete, die Freiheitlichen verdoppeln ihre Sitze auf zwei. Die Grünen hätten derzeit nur einen Platz zu besetzen, sollten aber durch die Briefwähler noch einen von der SPÖ dazugewinnen, womit sie den Mandatsstand halten würden.

Ironie des Schicksals für das BZÖ: Das Bündnis könnte doch noch einen Sitz bekommen, sollte der von den Orangen bekämpfte Vertrag von Brüssel in Kraft treten und Österreich dadurch zwei Mandate mehr erhalten. Jedenfalls würde die SPÖ dann noch einen Sitz dazu bekommen. Holt das Bündnis nach Auszählung der Briefwahlstimmen auch auf diesem Gebiet keines, hätte Hans-Peter Martin vermutlich vier Sitze, was insofern ungewöhnlich ist, als auf seiner Liste überhaupt nur vier Kandidaten aufschienen.

Faymann zeigt sich enttäuscht
In der SPÖ-Zentrale herrschte angesichts der Resultate Bunkerstimmung. Parteichef Werner Faymann zeigte sich gleich gar nicht und ließ nur via Aussendung ausrichten, dass das Ergebnis enttäuschend sei. Seine Ausrede galt der Wahlbeteiligung, wenngleich die mit 42,4 Prozent stabil blieb. Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter wandte sich gegen ein Köpferollen, was wunder, hatte er doch den Wahlkampf geleitet. Spitzenkandidat Hannes Swoboda will trotz der heutigen Pleite sein Mandat in Brüssel annehmen. In Präsidium und Vorstand werden am Mittwoch allfällige Konsequenzen beraten. Offen gefordert wurden die unter anderem von Niederösterreichs Landechef Josef Leitner.

Siegessicher gab sich VP-Spitzenkandidat Ernst Strasser, was das Duell um die Delegationsleitung bei der Volkspartei angeht. Immerhin hätten ihm vier Mandatare die Unterstützung zugesichert. Mit dem Vorzugsstimmen-Ergebnis, das am Sonntagabend noch nicht vorlag, habe das gar nichts zu tun. Sein Kontrahent Othmar Karas, der eben auf diese Vorzugsstimmen losgegangen war, wollte sich vor deren Vorliegen in dieser Frage noch nicht festlegen. Einer seiner Unterstützer, Altkanzler Wolfgang Schüssel, ätzte, dass sich der Kniefall von Faymann vor der "Krone" nicht ausgezahlt habe.

Der andere Lieblingspolitiker von Österreichs größter Zeitung hatte hingegen jeden Grund für Jubel. Das Abschneiden seiner Liste sei eine "Ermunterung, etwas gegen die verknöcherten Parteistrukturen zu versuchen", meinte Hans-Peter Martin, der gleichzeitig vor einem Rechtsruck bei der nächsten Nationalratswahl warnte.

SPÖ in Wien unter 30 Prozent
Auch wenn die FPÖ unter so mancher Prognose blieb, wollte man sich die Stimmengewinne nicht madig machen lassen. Parteichef Heinz-Christian Strache meinte schlicht: "Wir haben mehr als 100 Prozent zugelegt." Hoffnung dürfte ihm angesichts der Landtagswahl im kommenden Jahr geben, dass die FPÖ am Stärksten in Wien abschnitt, während die SPÖ unter die 30-Prozent-Marke fiel.

Die Grünen waren in Wien überraschend vor der FPÖ. Die knapp 17 Prozent dort dürften Ulrike Lunacek und Eva Lichtenberger auch das zweite Mandat retten. Dass wenigstens dieser Stand gehalten werden konnte, sah Lunacek als Trost für die Stimmeneinbußen. Die Ergebnisse seien ein "Arbeitsauftrag, die Dinge einfach besser zu machen", meinte Bundessprecherin Eva Glawischnig.

BZÖ nicht in Brüssel vertreten
Noch weniger Grund zur Freude gab es beim BZÖ, das den Sprung nach Brüssel verpasste. "Persönlich sehe ich das sehr entspannt", sagte Spitzenkandidat Ewald Stadler und verwies auf sein Mandat im Nationalrat. Dass der ehemalige Volksanwalt der falsche Mann als Zugpferd gewesen sein könnte, dementierte Bündnischef Josef Bucher. Nun gehe es aber darum, die Parteistruktur zu erweitern und das Profil zu schärfen. Keinerlei Chance auf ein Mandat hatten auch KPÖ und Junge Liberale, die jeweils mit 0,7 Prozent ins Ziel kamen.

(apa/red)

8.6.2009 13:33
Vasant, 08. 06. '09 18:01
ÖVP
Die schaffen es sogar sich mit einem MINUS (+) als
Sieger bzw. eine Erfolg darzustellen. Fakt ist aber,
dass die ÖVP immer aus den Fehlern der SPÖ hier
profitiert und auch mehr für Brüssel als für Österreich
arbeitet!

Weder SPÖ noch ÖVP sind in meinen Augen eine gute
Wahl für unser Land, aber was sind schon 5 Minuten
Ruhm im Vergleich zu wirklicher Volksarbeit, die beide
Parteien NICHT schaffen!

Wie gesagt, wer der SPÖ nicht mehr vertraut hat und
sich bei der FPÖ nicht sicher war, der hatte keine andere
Alternative als ÖVP oder Martin ... BZÖ und Grünen sind
ein Haufen ohne Struktur und wenn der Petzner redet,
dann heißts eh ... gute Nacht!

Strache muss sich nun von den Radikalen öffentlich und
ehrlich distanzieren und dann könnte er wirklich gut sein!

Meine Meinung!
paulito80, 08. 06. '09 21:00
Re: ÖVP
Was heisst für Brüssel arbeiten und nicht für Österreich. Wenn dann kann man nur für die Europäische Union arbeiten! Aber das ist auch gut so! Die Europäische Union sind nämlich WIR!
antikapitalist, 08. 06. '09 13:18
DANKE NEWS!!!
EUER FREUND HC STRACHE!!! DANKE!!!DANKE!!!
isidor34, 08. 06. '09 12:38
verloren
he, sidestep,
3-0 verloren ist bekanntlich weniger, als 9 oder 10-0 zu verlieren!
gut, dass diese roten kurzdenker einmal eine auf den .... bekommen haben!
sidestep, 08. 06. '09 13:20
Re: verloren
Rechnerisch ist Ihre Argumentation richtig. Wenn ich aber bei jeder Wahl 3 Prozent verliere dann kann man sich ausrechnen, wann ich keinen Prozentpunkt mehr habe. Dass es bei 10 Prozent schneller geht als bei 3, ist auch eine -rechnerisch richtige - Tatsache. Ich bin weder ein Roter noch ein Schwarzer und mir ist es völlig wurst, wann die mit Ihren Prozentpunkten am Ende sind. Ich wehre mich nur dagegen, dass Pröll so dreist ist und mir seine Niederlage als einen "fulminaten Sieg" verkaufen will. Gewonne haben nur H.P Martin und die FPÖ. Dort war als einziges ein Plus vor den Zahlen
sidestep, 09. 06. '09 10:45
Re: verloren
Sehr geehrte(r) "Frustriert"!

Ihr völlig zutreffender Schluss oder besser die völlig zutreffende Frage, ob man überhaupt noch was wählen kann, enthebt mich der Notwendigkeit einer Antwort!
sidestep, 08. 06. '09 12:05
3:0 verloren
Der Vizekanzler Pröll geht mit drei Prozent Verlust hausieren und verkauft diese Niederlage auch noch als (Zitat) "fulminaten Wahlsieg". Das kommt mir so vor, als wenn eine Fußballmannschaft zu Hause 3:0 verliert und der Trainer dann über den Platz geht und den Besuchern einzureden versucht, dass die Mannschaft einen großartigen (fulminaten) Sieg gelandet habe. Man steige zwar in den Fußballkeller ab, aber man hätte ja auch 10:0 verlieren können. Also sei die 3:0 Niederlage wie ein Sieg zu sehen. Die Konsequenzen dürfe man nicht so eng sehen. Für wie dumm hält Pröll uns eigentlich? Das feierliche Gesicht bei der oben angeführten Bekanntmachung zeigt mir aber, dass er es vermutlich tatsächlich ernst gemeint haben dürfte. Wer ist also jetzt dumm? Ich oder......?
paulito80, 08. 06. '09 12:26
Re: 3:0 verloren
...offensichtlich für sehr dumm!

Wenn eine Mannschaft 3:0 verliert, im Ranking aber unzählige Punkte vorne liegt und von der anderen Mannschaft nicht mehr überholt werden kann, dann hat sie trotzdem gewonnen! Schließlich zählt am Ende des Tages, wer auf Platz eins liegt und das ist nunmal die ÖVP!
sidestep, 08. 06. '09 12:30
Re: 3:0 verloren
Wer da wohl Dumm ist? Bitte um mehr Aufmerksamkeit beim Lesen. Ich habe geschrieben, dass man nach der 3:0 Niederlage in den Fußballkeller absteigt also in der Tabelle nicht vorne liegt. Wer da wohl besonders dumm ist?
paulito80, 08. 06. '09 12:34
Re: 3:0 verloren
Dann hinkt aber Ihr Vergleich. Soweit ich mich entsinne, ist die ÖVP nicht abgestiegen! Und in weiterer Folge hat Pröll recht. Es ist ein solider Wahlsieg!
sidestep, 08. 06. '09 12:42
Re: 3:0 verloren
Eine wahrhaft tolle Philosophie die Sie da vertreten. Wenn ich Sie richtig verstehe, dann macht es nichts aus, wenn Sie von 30 Prozent auf 15 Prozent der Stimmen herunterfallen! Hauptsache Ihr Gegner hat 14 Prozent. Spielen Sie dieses Beispiel ein bisschen weiter und Sie landen prozentmäßig irgendwann im Nirvana. Macht nichts! Hauptsache Ihr Gegener ist einen Tag vorher dort gelandet oder?
paulito80, 08. 06. '09 12:46
Re: 3:0 verloren
Ja!
sidestep, 08. 06. '09 12:51
Re: 3:0 verloren
Nach der letzten Anwort tut es mir Leid, mich überhaupt mit einem Posting auf Sie eingelassen zu haben. Sie kann man nicht ernst nehmen - Verzeihung! Ich diskutiere nur mit ernst zu nehmenden Partnern! Egal was Sie jetzt noch schreiben. Sie erhalten keine Antwort mehr von mir. Soviel Unsinn macht mich sprachlos!
paulito80, 08. 06. '09 12:56
Re: 3:0 verloren
diese Worte von einem geistigen Nackerpatzerl! Sie haben meinen Tag gerettet. An einem Montag habe ich schon lange nicht mehr so herzlich gelacht!
Lesen Sie die Kronenzeitung?
Frustriert, 08. 06. '09 19:28
Re: 3:0 verloren
Nun ja, lieber Sidestep, betrachten wir die Zahlen doch einmal von einer anderen Seite und runden dabei ein wenig auf oder ab. Der geringste Prozentsatz beträgt etwa 10, der höchste etwa 24. Hm. Könnte man hieraus die Botschaft der österreichischen Wähler erkennen, dass es einfach nichts gibt, das man wählen kann?

P.S: Habe gestern Abend Ihren Kommentar wohl noch gesehen, aber es war mir schon etwas zu spät, um zu antworten. Heute ist Ihr Beitrag nicht mehr zu sehen. Ich hoffe aber dennoch, dass Sie Ihre Fassung mittlerweile wieder gefunden haben. :-))
sidestep, 09. 06. '09 10:47
Hopala hier gehört die Antwort hin nicht oben!
Sehr geehrte(r) "Frustriert"!

Ihr völlig zutreffender Schluss oder besser noch die völlig zutreffende Frage, ob man überhaupt noch was wählen kann in diesem Land, enthebt mich der Notwendigkeit einer Antwort!
sidestep, 08. 06. '09 11:55
Klinken putzen
Wie hat es Voves doch so schön gesagt? "Die SPÖ ist sich zu gut - so wie früher - wieder Klinken putzen zu gehen". Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Früher kamen die roten Funktionäre ins Haus und beknieten die Leute, sie sollten doch zur Wahl gehen. Mir ist das aber nicht symphatisch aber es war so. Der "kalte Lächler" Faymann glotzt dich nur noch aus der "Glotze" dumm an und ist sich zu schön, harte Basisarbeit zu leisten. Die Rechnung hat er präsentiert bekommen. Aber das stimmt ja alles nicht was ich hier poste. Denn würde das stimmen, dann müsste man wirklich wieder "Klinken putzen" gehen und das ist ihnen allen eben zu hart. Lieber in Wien sitzen und abkassieren, so lange es noch geht. Unter Faymann werden die Roten noch zur Kleinpartei "mutieren". Alles Gute dabei!!!!!
Rasso, 08. 06. '09 10:02
Einwanderungs- und Sicherheitspolitik
Die sollen eine gescheite Einwanderungs- und Sicherheitspolitik betreiben - dann braucht niemand den Strache fürchten. Aber solange ein Häupl behauptet, in Wien gibt es keine Ausländerghettos, solange wird der HC Stimmen gewinnen - und auch zurecht. Mittlerweile muss man in großen Teilen Wiens schon von Österreicherghettos reden, wenn sich in manchen Bezirksteilen Österreicher noch treffen.
paulito80, 08. 06. '09 10:30
Re: Einwanderungs- und Sicherheitspolitik
Ausländerghettos? Naja, 10. und 15. Bezirk vielleicht, aber die sind doch eher einfach Proletenghettos!
Abgesehen davon, meinen Sie Strache hat die Kompetenz, das Integrationsproblem zu lösen?
stabilis, 08. 06. '09 08:12
Mich wunderts doch ein wenig
das die ÖVP unter Strasser so wenig verloren hat. Bei den roten ist es klar, bei den Grünen ebenfalls. Aber Strasser ist wirklich nur Prölls Antwort auf die Kritik an ihm durch Karas.
In jedem Falle ist der Rechtsruck in Europa gut gewesen, über 88% haben die FPÖ gewählt wegen "der Zuwanderung", nur ca. 22% wegen dem Kandidaten.
Hoffentlich wird HC jetzt nicht wirklich übermütig, eine Verdoppelung ist ja ok und logisch gewesen, aber es sind trotzdem nur ca. 13% der abgegebenen Stimmen, also ca. 6% der Bevölkerung - und das ist die Realität! HC soll sich das in sein Stammbuch schreiben.
Ein Kompliment an Martin und seinen Herrn Dichand von der Kronepartei - guter Wahlkampf, gutes Marketing!
Und Faymann sollte langsam überlegen ob er seine Pfründepartei nicht endlich auflöst!
Dantine, 08. 06. '09 09:11
Re: Mich wunderts doch ein wenig
Man kann sicher sein, daß HC übermütig ist/wird! Der glaubt ja wirklich, daß er die einzige Antwort auf alle Fragen ist!
diepud, 07. 06. '09 23:53
EU-Wahlen
Das Österreich-Paradoxon ist, dass einerseits sehr viele Menschen jammern, dass "die EU" macht was sie möchte, und niemand mitbestimmen kann, andererseits, wenn es die Möglichkeit gibt mitzustimmen, viele davon nicht Gebrauch machen. 6 Mandate der Wahl gehen zur Fraktion der Europäischen Volkspartei, 5 zur Sozialdemokratischen und ein Sitz zu den Grünen Europas. Die restlichen 5 gehen ins Nirvana der "others", und somit verschenkt Österreich von seinen 17 Sitzen ganze 5. Was bringen 3 HPM Sitze in der EU, oder 2 FP? Gerade jene, die sich aufregen, dass in der EU nichts gemacht wird, blockieren 5 wertvolle Sitze, und kassieren dafür genau dieselbe Kohle, wie alle anderen die sie dort anprangern.
sidestep, 08. 06. '09 12:17
Re: EU-Wahlen
Eine Frage verehrte(r) "diepud"!
Warum sollte ich zur Wahl gehen und mit meiner Stimme Betrug, Spesenabzockerei, Lügen, Korruption legalisieren?
Eine hohe Wahlbeteiligung singnalisiert den Herrschaften doch, dass man mit dem, was sie da in Brüssel machen, einverstanden ist. Schon mal "Die Europafalle" von Dr. H.P.Martin gelsesen? Nicht? Das würde ich Ihnen dringend empfehlen!
paulito80, 08. 06. '09 12:23
Re: EU-Wahlen
Gehen Sie zur Nationalratswahl?
sidestep, 08. 06. '09 14:02
Re: EU-Wahlen
Ja dort gehe ich hin. Dort wähle ich auch. Aber die Vorgänge in Österreich kann man besser kontrollieren. Aus Brüssel und der Abzocke dort hätte man nie etwas gehört, wenn nicht H.P.Martin gewesen wäre. Das ist das Gefährliche daran. Man hört von dort nichts, solange die Herren unter sich sind. Nur Martin hat das geändert, vor dem haben sie Angst. In Österreich sehe ich den Sitzungen zu, auch wenn im Fernshen nicht übertragen wird (per Internet). Da habe ich zumindest subjektiv das Gefühl, ich könnte etwas kontrollieren - Betonung auf subjektiv!