Von wegen "Abendland in Christenhand":
Österreich hat vor etwas Anderem Angst
- Umfrage: Klimawandel bereitet die meisten Sorgen
- Auch europaweit bedeutender als die Immigration

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Von wegen "Abendland in Christenhand": Die ausländerfeindlichen Parolen, die den EU-Wahlkampf - nicht nur in Österreich - dominieren, schießen schön, schön weit am Ziel vorbei. Wie eine Umfrage zeigt, sehen Österreichs Bürger nämlich etwas ganz anderes als großes Problem an: Den Klimawandel.
Die Umfrage von Europolis, einem Forschungsverbund mehrerer Universitäten, kommt zu einem klaren Ergebnis: 51 Prozent der Österreicher halten den Klimawandel für ein größeres Problem als die Einwanderung, umgekehrt sind es nur 32 Prozent. In der gesamten EU ist das Verhältnis gar 58 zu 31.
Von Land zu Land betrachtet gibt es deutliche Unterschiede. 87 Prozent der Malteser und immerhin noch 69 Prozent der Italiener sehen in der Immigration die größere Bedrohung, in der Slowakei sind es hingegen nur vier. Auf der anderen Seite finden sich die größten Klimwandel-Schweißperlen auf den Stirnen von Finnen und Portugiesen mit 79 Prozent.
Europolis befragte für die Umfrage insgesamt 4.300 EU-Bürger.
(red)
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