Iren freunden sich langsam mit der EU an: Bereits 54 % befürworten Lissabon-Vertrag
- Wirtschaftkrise macht Union offenbar sympathischer
- Im Oktober steht zweite Volksabstimmung bevor

·Bluttat: Protestanten erschlagen Katholiken
Nordirland: Fußballfans rasten nach Sieg aus
·"Lissabon-Vertrag
ist im Moment tot"
Tschechiens Präsident will
ihn nicht unterzeichnen
Die Unterstützung für den umstrittenen EU-Reformvertrag in Irland wächst. Laut einer von der Zeitung "Irish Times" veröffentlichten Umfrage stieg die Zustimmung zum Vertrag von Lissabon auf 54 Prozent der Wahlberechtigten, 28 Prozent lehnen den Vertrag ab. Angesichts der Finanzkrise halten laut "Irish Times" 81 Prozent der Befragten eine EU-Mitgliedschaft Irlands für vorteilhaft.
Im Oktober will die Regierung in Dublin eine zweite Volksabstimmung abhalten. Im Juni vergangenen Jahres hatten die Iren gegen den Vertrag gestimmt. Der Vertrag, der die Entscheidungsabläufe in der EU vereinfachen soll, kann nur in Kraft treten, wenn er von allen 27 Mitgliedstaaten ratifiziert wird. Irland ist der einzige EU-Mitgliedstaat, in dem ein Referendum zur Ratifizierung nötig ist.
(apa/red)
Causa Buwog10:45
KHG-Anwalt vor GerichtStiftungsvorstand wegen mutmaßlicher Urkundenunterdrückung angeklagt
Syrien-Krise12:02
Russen schützen AssadUNO kann sich nach dem grausamen Massaker nicht auf weiteres Vorgehen einigen
Altkanzler in Ungarn13:52
Schüssel lobt OrbanEx-Kanzler bei Konferenz in Budapest: "Regierung verdient Achtung für ihre Arbeit"
