Weltnichtrauchertag: Jährlich sterben 5,5 Mio. Menschen an den Folgen des Rauchens
- Allein in Österreich greifen 2,3 Millionen zur Zigarette
- Höhere Zigarettenpreise sollen vom Rauchen abhalten

·Keine Probleme mit Qualmverbot in Wien
Lokale ziehen nach fünf Monaten positive Bilanz
·Weg mit der Tschick! Schadet unserem Hirn
Aktiv wie passiv: Rauchen
beeinträchtigt Gedächtnis
·Frauen tun sich beim Aufhören schwerer!
Männer können leichter von der Zigarette lassen
2,3 Millionen Österreicher greifen regelmäßig zur Zigarette. 14.000 Menschen pro Jahr müssen für die Folgen des Rauchens mit ihrem Leben bezahlen. Weltweit wird die Zahl der Todesopfer von der Weltgesundheitsorganisation auf 5,5 Millionen geschätzt. Grund genug, zum Weltnichtrauchertag aufzurufen!
Seit rund einem halben Jahr gilt in Österreichs Lokalen ein Rauchverbot - mit diversen Ausnahmebedingungen, wohlgemerkt. Kein Wunder, dass Österreichs Lungenfachärzte die geltenden Regelungen stark bemängeln. Sie fordern ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, eine Verschärfung der Warnhinweise auf den Verpackungen von Zigaretten und Co. und eine Preiserhöhung für Tabakwaren um 50 Prozent.
Hoher Handlungsbedarf
Auch Gesundheitsminister Alois Stöger sieht Handlungsbedarf. "Ich appeliere an die Öffentlichkeit und vor allem an die Gastronomie, die gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Nichtraucher verlässlich umzusetzen und dadurch Verantwortungsbewusstsein für die Gesundheit der Mitmenschen zu beweisen."
Wirksame Maßnahmen
"Die wirksamsten Instrumente gegen das Rauchen sind die Einhaltung des Tabakgesetzes und die eigenverantwortliche Gesundheitsprävention", mahnt Stöger. Das Nichtrauchen soll zusehends zur Norm gemacht und gesellschaftlich gestärkt werden. Wichtig ist auch die Vorbildwirkung der Erwachsenen für Kinder und Jugendliche.
Europaweite Kampagne
Einen weiteren Schritt will man mit der europaweiten Kampagne "HELP - Für ein rauchfreies Leben" setzen. Die zusammen mit Jugendlichen entwickelten Inhalten sprechen mittels humorvollen und leicht absurden Spots drei wesentliche Punkte an: Prävention, Raucherentwöhnung und Gefahren des Passivrauchens. Zudem fordert sie junge Menschen dazu auf, ihre eigenen Tipps für das Nichtrauchen auf der Kampagnen-Website zu präsentieren. Ein Ansatz, der v.a. auch hierzulanden fruchten sollte, bedenkt man, dass die österreichischen Jugendlichen im Ländervergleich an der Spitze liegen, was das Rauchen betrifft. (APA/red)
Weltnichtrauchertag 201209:13
Mehr Lust auf SexSchöner, lustvoller und reicher. Warum es sich auszahlt, Nichtraucher zu werden.
London08:05
London callingVibrierend, paradox, kunst- und geldverliebt. Sechs Tipps für die Stadt der Olympischen Spiele 2012.
Stopfleber Gänse & Enten08:04
Verbot von Foie grasAb Juli ist Verkauf in Kalifornien untersagt - Gourmetköche laufen jetzt Sturm
