Niki Nazionale fliegt der Konkurrenz davon:
Airline-Boss Lauda trotzt der großen Krise
- Passagierzahlen legten heuer schon um 34 % zu
- NEWS über den Konzern des Ex-Formel-1-Champs

·Niki Lauda bekämpft Millionenhilfe für AUA
Flyniki-Chef: "Das ist Wettbewerbsverzerrung"
·Passagierzahlen
der AUA im Sinkflug
April: Um 12,7 Prozent weniger Gäste an Bord
·Die AUA gehört ab sofort den Deutschen
Lufthansa übernimmt
85 Prozent der Anteile
Niki Lauda, 60 Jahre, braucht man in Österreich nicht mehr erklären. Der einstige Formel-1-Champion startet nun auch mit seiner 2003 gegründeten Airline NIKI voll durch und zeigt den Mitbewerbern mitten in der größten Krise , wie man Erfolg definiert. Seine Flugcompany konnte heuer (erstes Quartal) bereits ein Plus von 34,1 Prozent gegenüber 2008 bei den Passagierzahlen hinlegen, während die Konkurrenz Passagiere verliert.
Niki Lauda über sein Erfolgsrezept: Wir haben ein gutes Produkt und sind bei gleichem bis höherem Serviceniveau billiger als die Konkurrenz. So etwas suchen die Leute und wählen den günstigeren Anbieter, also uns.
Um die Kassa weiter klingeln zu lassen, hat Lauda vor einigen Monaten zwei 860 km/h schnelle Embraer-Jets bestellt. Die Flieger sind bei einem Fassungsvermögen von 100 Personen die derzeit billigsten und kostensparendsten Flugzeuge, die es gibt, so Niki Lauda zu NEWS.
Auf Bewährtes setzt Lauda bei der Verpflegung. Do-&-Co-Nobel-Caterer Attila Dogudan, ein langjähriger Lauda-Freund, sorgt an Bord für lukullische Genüsse. Kontinuität, die Lauda wichtig ist und, seiner Meinung nach, vom Kunden goutiert wird. Dies kommt wieder in den Unternehmenszahlen zum Ausdruck: Hat Lauda im Vorjahr deutlich die 200-Millionen-Euro-Umsatzmarke durchbrochen, peilt er heuer bereits 300 Millionen an.
David Hell
Lesen Sie mehr über die Kooperation mit Air Berlin im aktuellen NEWS 22/09!

