Mittwoch, 27. Mai 2009

Alfred-Worm-Preis an 2 Sportjournalisten:
Fleckl & Vogl für Dopinggeschichten geehrt

  • Hartnäckigkeit und Recherchen machen sich bezahlt
  • Preis der NEWS-Gruppe für investigative Leistungen

Die beiden "Kurier"-Sportjournalisten Rainer Fleckl und Erich Vogl werden heuer mit dem mit 10.000 Euro dotierten Alfred-Worm-Preis 2009 für investigativen Journalismus ausgezeichnet. Der 32-jährige Fleckl und der 39-jährige Vogl konnten die Jury mit ihrer Artikelserie zum Thema Doping überzeugen. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, "dass die beiden Journalisten mit ihren Dopinggeschichten ein Tabuthema in einem Ressort aufgegriffen hätten, in dem solche investigativen Leistungen eher selten sind", wie es in einer Aussendung der News-Gruppe, die den Preis auslobt, hieß.

Durch Hartnäckigkeit und monatelange Recherchen hätten die Autoren national wie international für nachhaltige Reaktionen gesorgt, so die Jury weiter. Konkret nannte sie die "Kurier"-Beiträge "Ein Top-Mediziner im Doping-Zwielicht" sowie "Diese Spritze hat mir Zoubek übergeben". Der 5.000 Euro schwere Sonderpreis für die beste Dokumentation ging an die 37-jährige Alexandra Keller für die Artikelserie über die Tiroler Gemeindeguts-Agrargemeinschaften, welche im Echo-Verlag erschienen ist.

Die offizielle Preisverleihung findet im Herbst statt. In der Jury saßen Atha Athanasiadis "News", Alexandra Föderl-Schmid ("Der Standard"), Michael Jungwirth "Kleine Zeitung", Andreas Koller ("Salzburger Nachrichten"), Andreas Lampl ("Format"), Christian Ortner ("Vorarlberger Nachrichten"), Peter Pelinka ("Format), Christian Rainer ("profil") sowie Armin Thurnher ("Falter"). Die Auszeichnung für investigativen Journalismus wird heuer zum zweiten Mal vergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.alfred-worm-preis.at

(apa/red)

27.5.2009 15:48