Kurzarbeit kommt teurer als geplant: AMS-
Vorstand rechnet mit 300 statt 220 Millionen
- AMS zahlt den Unternehmen Kurzarbeitsbeihilfen
- Ab Juni voraussichtlich 58.000 Personen betroffen

·voest schickt mehr Leute in Kurzarbeit
Seit Mai 5.900 Arbeiter in Linz davon betroffen
·Arbeiter, passt auf euer Geld schön auf
Belastungen entgegen OECD-Trend gestiegen
·Eine halbe Million
Arbeiter ohne Job?
Betriebe drängen auf
Reform der Kurzarbeit
·Kurzarbeit & Bildung
sollen EU-Jobs retten
EU-Spitze & Sozialpartner
einigen sich auf Rezept
Wegen des drastischen Anstiegs der Kurzarbeit in Österreich werden die Kosten dafür deutlich höher ausfallen als geplant. Mit den 220 Millionen Euro "werden wir wohl nicht auskommen, vielleicht werden wir in die Gegend der 300 Millionen Euro kommen, aber viel höher glaube ich nicht", sagte AMS-Vorstand Kopf laut ORF.
Das Arbeitsmarktservice zahlt den Unternehmen Kurzarbeitsbeihilfen, um den Lohnausfall der Mitarbeiter teilweise auszugleichen. Dem Bericht zufolge werden sich ab Juni österreichweit voraussichtlich etwa 58.000 Arbeitnehmer in Kurzarbeit befinden. Intensiven Einsatz findet das Modell der Kurzarbeit demnach in Niederösterreich mit 11.800 Betroffenen, in der Steiermark mit 14.300 und in Oberösterreich mit 18.700 Menschen. Im kommenden Monat wird in mehr als 300 heimischen Unternehmen kurzgearbeitet werden.
(apa/red)

