Mittwoch, 27. Mai 2009

Orlando übernimmt jetzt das Kommando:
Noch ein Sieg fehlt zum Einzug ins Finale

  • 116:114-Erfolg nach Verlängerung gegen Cleveland
  • Da helfen auch 44 Punkte von LeBron James nichts

Orlando Magic befindet sich in den NBA-Playoffs nur noch einen Sieg vom Finaleinzug entfernt. Nach einem 116:114-Erfolg nach Verlängerung gegen die Cleveland Cavaliers führt Orlando im Finale der Eastern Conference mit 3:1. Zum Matchwinner avancierte Dwight Howard. Der Center erzielte in der "Overtime" 10 von 16 Punkten seines Teams. Mit einem weiteren Erfolg in der Nacht auf Freitag auswärts würde Orlando zum ersten Mal seit 1995 wieder in ein NBA-Finale vorstoßen.

Das favorisierte Cleveland ging in der ersten Hälfte der Partie unter der Regie des mit 44 Punkten erneut überragenden LeBron James 58:50 in Führung, ehe Orlando nach und nach aufholte. Eine halbe Sekunde vor dem Ende der regulären Spielzeit führten die "Magischen" 100:98, ehe James mit zwei erfolgreich verwerteten Freiwürfen die Cavaliers in die Verlängerung rettete. Bei Orlando überzeugte nebst Howard (27 Punkte) auch Rafer Alston (26).

Indes wurden die Finaltermine im Titelduell festgelegt, die "best of seven"-Serie beginnt am nächstwöchigen Donnerstag (4. Juni). Weitere Fix-Daten sind der 7., 9. und 11. Juni. Wenn nötig wird auch am 14. und 16. sowie am 18. Juni gespielt, spätestens da steht der Nachfolger der Boston Celtics fest. Im Westen bemühen sich die Los Angeles Lakers und Denver Nuggets um den Final-Einzug, es steht in der Serie 2:2.

Kevin Garnett erfolgreich operiert
Celtics-Forward Kevin Garnett ist an seinem rechten Knie erfolgreich operiert worden, er hatte sich schon am 19. Februar verletzt. Von den folgenden 26 Saison-Spielen der Celtics war er nur bei deren vier im Einsatz, im Play-off stand er gar nicht mehr auf dem Parkett. Boston-Coach Doc Rivers erwartet seinen Star zum Start für die nächste Saison wieder voll einsatzfähig. Im Oktober erreichte Garnett mit 32 Jahren als bisher jüngster Spieler die NBA-Marke von 1.000 Einsätzen.

Auch Lakers-Coach Phil Jackson war in den NBA-Schlagzeilen. Er fasste eine Strafe von 25.000 Dollar (17.975 Euro) aus, da er am Montag bei der 101:120-Niederlage seines Teams gegen die Nuggets die Schiedsrichter kritisiert hatte. Eine gleichhohe Strafe erhielten auch die Lakers.

(apa/red)

27.5.2009 11:23