Nordkorea gegen den Rest der Welt: USA alarmiert. Russland für scharfe Sanktionen
- Truppen in Südkorea in erhöhter Alarmbereitschaft
- Weißes Haus: Nordkorea in immer tieferer Isolation

·Nordkorea lässt auch weiterhin nicht locker
2 Kurzstreckenraketen wurden abgeschossen
·Stichwort: Atomtests und Kettenreaktion
15 kg Uran reichen zur Zerstörung einer Stadt
·Wie Nordkorea auch Barack Obama testet
VIDEO: CNN-Analyse nach dem Raketenstart
·Nordkorea startet Plutonium-Gewinnung
"Beitrag zur Stärkung der
nuklearen Abschreckung"
·USA kürzen Kosten für Raketenabwehr
"Schurkenstaaten" sind aber weiterhin im Visier
Angesichts der militärischen Drohungen Nordkoreas sind südkoreanische und US-Truppen laut dem Verteidigungsministerium in Seoul in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. US-Außenministerin Clinton sicherte Südkorea und Japan die Unterstützung der USA zu. Im UNO-Sicherheitsrat sprachen sich alle fünf ständigen Mitglieder für schärfere Sanktionen gegen Pjöngjang aus.
Das fünfstufige Frühwarnsystem sei zum ersten Mal seit dem ersten nordkoreanischen Atomtest im Oktober 2006 auf die zweithöchste Stufe angehoben worden, teilte die südkoreanische Armee mit. Damit soll die Überwachung der Aktivitäten in Nordkorea durch den Einsatz zusätzlicher militärischer Mittel wie etwa Aufklärungsflugzeuge und Satelliten verstärkt werden.
Tiefe Isolation
Zur Abschreckung Nordkoreas haben die USA immer noch 28.500 Soldaten in Südkorea stationiert. Die USA nähmen ihre Verpflichtung gegenüber Verbündeten "sehr ernst", sagte Clinton in Washington. Das Weiße Haus erklärte, Nordkorea werde mit seinen Tests nicht die weltweite Aufmerksamkeit bekommen, die es sich erhoffe. Vielmehr begebe sich die Regierung in Pjöngjang damit tiefer in die eigene Isolation, sagte der Sprecher von US-Präsident Obama, Robert Gibbs. "Dies ist das fünfte Mal in 15 Jahren, dass sie versuchen, das Waffenstillstandsabkommen zum Koreakrieg für null und nichtig zu erklären", sagte Gibbs.
Nordkorea hatte Südkorea zuvor mit einem Militäreinsatz gedroht. Aus Protest gegen die Ankündigung Seouls, einer US-Initiative zum Schutz vor der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen beizutreten, erklärte Pjöngjang den Waffenstillstand von 1953 für ungültig.
(apa/red)
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