"Hitlergruß" bei Grazer FPÖ-Kundgebung:
Staatsanwaltschaft wird Verfahren einleiten
- Zuvor Auseinandersetzung mit linken Demonstranten
- FPÖ-Generalsekretär Kickl will der Sache nachgehen

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·Graz: "Hitlergruß"
bei FPÖ-Kundgebung
Staatsanwaltschaft wird ein Verfahren einleiten
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Teilnehmer der FPÖ-Kundgebung vom Freitag in Graz sollen den Arm zum "Hitlergruß" ausgestreckt haben. Ein Verfahren gegen unbekannt werde eingeleitet, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft Graz. FPÖ-Generalsekretär Kickl sagte der Zeitschrift zufolge, nachdem er mit den Fotos konfrontiert wurde: "Sollte sich herausstellen, dass das der Hitlergruß ist, hat das bei uns keinen Platz".
In einem YouTube-Video wird gezeigt, wie ein junger Mann bei einer Wahlveranstaltung den Arm offenbar zum Hitlergruß ausstreckt. FPÖ-EU-Spitzenkandidat Mölzer, erklärte gegenüber dem ORF, die FPÖ sei nicht verantwortlich für alles, was die etwa 1.000 Teilnehmer dieser Veranstaltung gemacht hätten. Würde er bei einer Wahlveranstaltung jemanden sehen, der den Hitlergruß praktiziert, "würden wir uns das selbstverständlich verbieten", sagte Mölzer.
Vorangegangen waren den Szenen heftige Auseinandersetzungen in Sprechchor-Form zwischen FPÖ-Sympathisanten und linken Demonstranten. Laut "Falter" streckten einige der FPÖ-Sympathisanten die Fäuste nach oben, "ein paar aber erhoben mehrere Male die rechte Hand zum Hitlergruß", was auch aus Foto- und Videomaterial ersichtlich sei. Einer der jungen Männer habe unter einer beigen Jacke ein blaues T-Shirt des Rings Freiheitlicher Jugend getragen.
FPÖ-Generalsekretär Kickl meinte der Zeitung zufolge, er habe die Fotos an den steirischen FPÖ-Obmann Kurzmann weitergeleitet und diesen beauftragt herauszufinden, um welche Jugendliche es sich handle. Dass einer von ihnen ein RFJ-Leiberl trug, müsse nichts bedeuten, denn "das kann sich jeder kaufen". Kurzmann zufolge sind die betreffenden jungen Männer keine Parteimitglieder.
(apa/red)
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