EU-Steuergelder für Mölzers rechtes Blatt:
'Zur Zeit' erhielt bis 200.000 von Parlament
- NEWS: Andreas Mölzer hatte Zugriff auf Spesentopf
- 122 Artikel wurden großteils mit EU-Geldern finanziert

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Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass das Rechtsaußen-Blatt "Zur Zeit", deren Herausgeber der FPÖ-EU-Mandatar Andreas Mölzer ist, vom Europäischen Parlament Geld für 122 Artikel bekommen hat.
Als fraktionsfreier EU-Mandatar hat Mölzer jährlich Zugriff auf knapp 40.000 Euro aus dem Spesentopf "Budget 4000". Mölzer hatte damit in den letzten fünf Jahren fast 200.000 Euro netto an Informationsbudget zur Verfügung.
Mölzer hat zudem Anspruch auf rund 17.000 Euro pro Monat für die Beschäftigung von Assistenten. Auf der Homepage des Europäischen Parlaments werden als Mitarbeiter Mölzers ein Dieter Holzfeind angeführt, sowie Bernhard Tomaschitz und Dimitrij Grieb.
Holzfeind schrieb am 23. Jänner 2009 einen vom EU-Parlament gesponserten Artikel in der "Zur Zeit". Der Großteil der mit EU-Geld bezahlten Berichte stammt von Tomaschitz, der auch Chefredakteur von "Zur Zeit" ist. Grieb wiederum ist Chef vom Dienst bei "Zur Zeit".
Eigentümer des Mölzer-Blattes ist eine "W3" Verlagsgmbh, die wiederum persönlich haftender Gesellschaft der "W3" VerlagsgmbH und Treuhand KEG ist. Kommanditist dieser KEG ist der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer.
Lesen Sie die ganze Geschichte im aktuellen NEWS 22/2009!
(apa/red)
