Mittwoch, 27. Mai 2009

EU-Steuergelder für Mölzers rechtes Blatt:
'Zur Zeit' erhielt bis 200.000 € von Parlament

  • NEWS: Andreas Mölzer hatte Zugriff auf Spesentopf
  • 122 Artikel wurden großteils mit EU-Geldern finanziert

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass das Rechtsaußen-Blatt "Zur Zeit", deren Herausgeber der FPÖ-EU-Mandatar Andreas Mölzer ist, vom Europäischen Parlament Geld für 122 Artikel bekommen hat.

Als fraktionsfreier EU-Mandatar hat Mölzer jährlich Zugriff auf knapp 40.000 Euro aus dem Spesentopf "Budget 4000". Mölzer hatte damit in den letzten fünf Jahren fast 200.000 Euro netto an Informationsbudget zur Verfügung.

Mölzer hat zudem Anspruch auf rund 17.000 Euro pro Monat für die Beschäftigung von Assistenten. Auf der Homepage des Europäischen Parlaments werden als Mitarbeiter Mölzers ein Dieter Holzfeind angeführt, sowie Bernhard Tomaschitz und Dimitrij Grieb.

Holzfeind schrieb am 23. Jänner 2009 einen vom EU-Parlament gesponserten Artikel in der "Zur Zeit". Der Großteil der mit EU-Geld bezahlten Berichte stammt von Tomaschitz, der auch Chefredakteur von "Zur Zeit" ist. Grieb wiederum ist Chef vom Dienst bei "Zur Zeit".

Eigentümer des Mölzer-Blattes ist eine "W3" Verlagsgmbh, die wiederum persönlich haftender Gesellschaft der "W3" VerlagsgmbH und Treuhand KEG ist. Kommanditist dieser KEG ist der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer.

Lesen Sie die ganze Geschichte im aktuellen NEWS 22/2009!

(apa/red)

27.5.2009 17:53
maus119, 27. 05. '09 17:40
wieder mal die fpö schlecht machen
die fpö braucht nicht selbst dafür sorgen sondern es ist nunmal fakt dass bei jeder wahl aufeinmal immer etwas aufgedeckt wird (angeblich)bei der fpö.und die restliche zeit eigentlich nie
Päpstin, 27. 05. '09 16:32
Wo ist Gudenus
Vor ein paar Jahren John Gudenes noch an diesem Blatt beteiligt.
maus119, 27. 05. '09 15:26
wieder mal die fpö schlecht machen
traurig das immer die fpö schlecht gemacht wird in dem man irgendetwas recherchiert und dann übertreibt.die blauen sind die einzigen die bis jetzt immer das gesagt haben was sache ist während rot und schwarz nur lachen kann aber sonst nix zustande bringt.das is meine meinung bin gespannt ob mein kommentar hier auch bleibt oda obs gelöscht wird.
ablaton, 27. 05. '09 16:14
Re: wieder mal die fpö schlecht machen
Die FPÖ braucht man nicht schlecht machen sie sorgen selbst dafür. Was hat den die FPÖ zustande gebracht 2000 bis 2006
ausser Postenschacher?
Päpstin, 27. 05. '09 16:31
Re: wieder mal die fpö schlecht machen
Es stimmt schon daß rot und schwarz große Schwätzer sind.
Aber beim Aufdecken muß die F damit rechnen selbst ins Visier zu geraten, weil die anderen auch nicht schlafen.