Vranitzky mahnt zu mehr Wachsamkeit: Übt
heftige Kritik an Nationalratspräsident Graf
- NEWS-Interview: "Gehe nicht mehr ins Parlament"
- Fordert auch Sozialdemokraten zum Handeln auf

·Unser Hohes Haus
als zahnloser Tiger
Verbalattacken von Graf bleiben völlig ohne Folgen
·"Linke Feldzüge... gewalttätiger Mob..."
Das ganze Statement des
NR-Präsidenten (!) Graf
Altbundeskanzler Franz Vranitzky übt im NEWS-Interview heftige Kritik an der Wahl Martin Grafs (FPÖ) zum Dritten Nationalratspräsidenten: "Grundsätzlich bin ich für Toleranz gegenüber politisch Andersdenkenden. Aber man muss gerade im Parlament, der höchsten Institution der Demokratie, wachsam sein, dass nicht bestimmte Grundsätze um des faulen Friedens Willen verletzt werden. Und was Martin Graf betrifft: Ich gehe aus Prinzip nicht mehr ins Parlamentsgebäude, so lange er dritter Nationalratspräsident ist."
Die Antwort auf den Rechtsruck sei, nicht nur zu kritisieren, sondern auch eigene Wege aufzuzeigen. Der SPÖ rät Vranitzky: "Die Sozialdemokratie muss sich viel stärker klar werden, dass wir heute in einer völlig anderen Welt leben, als in der Zeit, in der die Partei groß geworden ist. Die Weitergabe von Informationen funktioniert schon lange nicht mehr über Parteizeitung und Sektionsblatt."
Lesen Sie die ganze Geschichte im aktuellen NEWS 22/2009!
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