Mittwoch, 27. Mai 2009

Heftige Regenfälle und starke Windböen:
Unwetterfront hält nun Einzug in Österreich

  • Am heftigsten hat es Vorarlberg und OÖ erwischt
  • Gewitter beschädigt Umspannwerk in Grieskirchen

Die angekündigte Gewitterfront über Österreich hat zunächst Vorarlberg und OÖ heimgesucht. Teils heftige Regenfälle und starke Windböen führten im "Ländle" zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen, besonders betroffen war der Bezirk Bregenz. In Oberösterreich waren an die 2.000 Feuerwehrleute im Unwetter-Einsatz.

Ein Blitzschlag hatte in der Nacht das Umspannwerk Grieskirchen in OÖ beschädigt. Dadurch konnten zunächst 22.000 Kundenanlagen der Energie AG (EAG) vorerst nicht mit Strom versorgt werden. An die 2.000 Feuerwehrleute waren in Summe in Oberösterreich im Unwetter-Einsatz und hatten alle Hände voll zu tun, Keller und Garagen auszupumpen sowie umgestürzte Bäume von den Straßen zu schaffen.

In Vorarlberg wurde mindestens eine Person wurde leicht verletzt. Am Bodensee wurden Windspitzen von bis zu 113 km/h gemessen. Die Einsatzkräfte hatten vor allem mit umgestürzten Bäumen zu tun, die Straßen verlegten und Gebäude beschädigten. Während des Gewitters kam es zu drei Verkehrsunfällen, die glimpflich verliefen. Eine Person wurde von einem umstürzenden Baum gestreift und leicht verletzt.

Die Unwetter sind in Salzburg vergleichsweise harmlos ausgefallen. Hagelschäden und Überschwemmungen gab es praktisch nicht, nur der Sturm fegte über das Land und verursachte Schäden. Die stärksten Böen erreichten im Raum Mattsee eine Geschwindigkeit von 108 Kilometern pro Stunde. 580 Feuerwehrmänner mussten vor allem im Flachgau umgestürzte Bäume oder abgerissene Äste entfernen.

(apa/red)

27.5.2009 09:52