Mittwoch, 27. Mai 2009

Studenten zaghaft an ÖH-Urnen: Andrang bei Wahl hält sich wie gewohnt in Grenzen

  • Keine großen Abweichungen zur letzten Wahl erwartet
  • Sieben Prozent der Studenten wählten an der WU

Auch die Skepsis gegenüber E-Voting treibt die Studenten offensichtlich nicht zu den Urnen: Die Wahlbeteiligung am ersten Tag der diesjährigen Hochschülerschafts-Wahlen blieb unauffällig, große Abweichungen zu vergangenen Wahlgängen zeichnen sich nicht ab, wie ein Rundruf der APA bei den Wahlkommissionen der einzelnen Unis zeigte. Bei den bis heute (28.5.) dauernden ÖH-Wahlen sind rund 230.000 Studenten aufgerufen, ihre Interessenvertretung zu wählen. Die Wahlbeteiligung bei ÖH-Wahlen ist traditionell niedrig und lag bei der letzten Wahl 2007 bei rund 28,7 Prozent.

An der größten Hochschule des Landes, der Uni Wien, konnte man noch nicht viel sagen, die Beteiligung liege "eher im Normalbereich", sagte der Vorsitzende der Wahlkommission, Christian Albert.

Jeweils sieben Prozent der Studenten haben an der Uni Graz und der Wiener Wirtschaftsuniversität (WU) gewählt - an der WU inklusive jener, die per Internet ihre Stimme abgegeben haben. Die Wahlkommissionsvorsitzende der Uni Graz, Michaela Stark, sprach von einer zu diesem Zeitpunkt hervorragenden Beteiligung, "in den vergangenen Jahren waren es immer weniger". Mit rund acht Prozent eine nur geringfügig höhere Wahlbeteiligung verzeichnete die Medizin-Uni Wien.

(apa/red)

27.5.2009 23:15