Freitag, 22. Mai 2009

Das Geldbörsl wird wieder etwas dicker:
Energiekosten um 11,6 Prozent gesunken

  • Deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahrs-April
  • Treibstoffpreise sogar um über 22 Prozent gesunken
    Energiepreisindex: Strom & Gas sind aber gestiegen

Österreichs Haushalte mussten im April 2009 deutlich weniger für Energie zahlen als ein Jahr davor. Im Monatsabstand, im Vergleich zu März 2009, verteuerte sich Energie allerdings wieder. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung waren die Spritpreise. Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,6 Prozent.

Gegenüber März 2009 war Haushaltsenergie jedoch um 1,4 Prozent teurer. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) war im April im Monatsabstand um 0,2 Prozent höher und legte im Jahresabstand um 0,7 Prozent zu.

Die Preise für Normal- und Superbenzin stiegen im Vergleich zum Vormonat um jeweils 3,2 Prozent. Diesel war um 2,7 Prozent teurer. Im Jahresvergleich wurde Normalbenzin um 20,7 Prozent billiger, Superbenzin um 20,6 Prozent und Diesel um 24,8 Prozent. Insgesamt waren Treibstoffe im April 2009 um 22,85 Prozent billiger als im April 2008 und um 2,92 Prozent teurer als im März 2009.

Strom und Gas gestiegen
Der Strompreis war im Vergleich zum April 2008 um 5,1 Prozent höher und gegenüber März 2009 unverändert.

Heizöl verbilligte sich im Jahresabstand um 30,4 Prozent. Der Gaspreis stieg um 10,4 Prozent. Fernwärme war um 2,9 Prozent teurer. Die Preise für feste fossile Brennstoffe legten um 1,2 Prozent zu. Brennholz war um 4,9 Prozent teurer, Holzbriketts um 7,3 Prozent billiger.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise für Heizöl um 5,8 Prozent, für Brennholz um 1,1 Prozent und für Holzbriketts um 5,5 Prozent. Einen Preisrückgang gab es bei Gas (minus 2,8 Prozent) und Fernwärme (0,2 Prozent).

(apa/red)

22.5.2009 13:03