Montag, 18. Mai 2009

Passagierzahlen der AUA im Sinkflug: Um
12,7 Prozent weniger Buchungen im April

  • Linie hat Angebot nach Nachfrageeinbruch reduziert
  • Insgesamt um 14,8 Prozent weniger Gäste an Bord

Die Passagierflaute bei den Austrian Airlines hält weiter an. Im April wurden mit insgesamt 795.500 Passagieren um 12,7 Prozent weniger Fluggäste befördert als im Vergleichsmonat 2008. In den ersten vier Monaten 2009 (Jänner bis April) flogen 2,7 Mio. Passagiere mit der AUA, ein Rückgang um 14,8 Prozent zum Vorjahr, teilte das börsenotierte Unternehmen mit.

Die Gesamtauslastung lag in den ersten vier Monaten bei 70,4 Prozent, das sind -3,1 Punkte unter dem Vorjahr. Die Fluglinie habe auf den Nachfrageeinbruch mit "intensiveren Vermarktungsaktivitäten und rechtzeitiger Rücknahme des Produktionsniveaus" reagiert: Dadurch sei es gelungen, einen größeren Rückgang des Ladefaktors im April zu verhindern, heißt es in der Aussendung.

Angebot bereits reduziert
Im Kurz- und Mittelstreckensegment verzeichnete die AUA im April ein Passagier-Minus von 10,3 Prozent gegenüber April 2008. Etwa 654.800 Passagiere wurden befördert. Das Angebot (Angebotene Sitz-Kilometer ASK) wurde angesichts der schwachen Nachfrage um 6,6 Prozent reduziert, die ausgelasteten Passagierkilometer RPK sanken um 3,9 Prozent. Daraus ergibt sich eine positive Entwicklung des Ladefaktors auf der Kurz- und Mittelstrecke: Er stieg gegenüber dem April des Vorjahres um 2,0 Punkte auf 71,1 Prozent.

Auf der Langstrecke sank im April die Zahl der beförderten Passagiere um 15,1 Prozent gegenüber April 2008, insgesamt wurden in diesem Segment 78.100 Passagiere befördert. Das Langstreckenlinienangebot war um 8,7 Prozent (ASK), die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) um 13,5 Prozent geringer als im Vorjahr. Der Ladefaktor hat sich daher um 4,4 Punkte verringert und lag bei 79,3 Prozent. (apa/red)

18.5.2009 11:37