Der Titelverteidiger ist nicht zu bezwingen:
Warum ManU die Champions League holt
- Erfolgstrainer, Siegeswille und ein wahres Bollwerk
- Darum kommt der CL-Sieger wieder aus Manchester

Zwar schwärmen Schöngeister vom wunderbaren Kurzpass-Spiel des FC Barcelona und halten die Katalanen für das beste Team der Welt, aber wie gesagt: Schöngeister. Wenn es um den Titelgewinn geht, sind echte Männer gefragt. Und da führt kein Weg am Titelverteidiger Manchester United vorbei. NEWS.at führt sieben zwingende Gründe auf, warum Sir Alex Ferguson auch heuer wieder die Trophäe der Königsklasse nach England holen wird.
- Angriff total
Es gibt wohl kaum einen Sturm, der aus so vielfältigen Situationen heraus ein Tor erzielen kann. Wenn es mit der feinen Klinge einmal nicht klappen sollte, greift man halt zur Brechstange. Die ManU-Offensive verlässt sich nicht nur auf Traumfreistöße von Cristiano Ronaldo, sondern kann aus einem breiten Arsenal schöpfen. Barcelona-Trainer Guardiola muss im Finale gleich auf vier Verteidiger verzichten. Das Reservepersonal mag zwar gut sein, aber gut ist gegen einen Wayne Rooney nicht gut genug. - Formkurve
Wayne Rooney, die menschliche Naturgewalt, spielt seit Wochen in absoluter Hochform. Auch Cristiano Ronaldo hat nach verletzungsbedingt verpasster Saisonvorbereitung im Saison-Finish zu seiner alten Weltfußballer-Form gefunden. Auch Carlos Tevez hat zuletzt ausgezeichnete Leistungen geboten. Die Leistungsträger der Red Devils befinden sich in Hochform. Auch kann Alex Ferguson aus dem Vollen schöpfen. Es gibt keine Verletzten. - Beton
Manchester verfügt mit den beiden Hünen Rio Ferdinand und Nemanja Vidic über die stärkste Innenverteidigung der Welt. Da ist mit hohen Bällen nichts zu machen. Auch in der linken Außenverteidigung steht mit Patrice Evra ein absoluter Topmann auf dem Posten. Dem Franzosen ist zuzutrauen, einen Lionel Messi komplett abmontieren zu können. Die Abwehr von ManU ist durchaus bereit, auch einmal ordentlich hinzulangen und kleingewachsenen Ballartisten die Knochen zu massieren. Die Klasse von Schlussmann Edwin van der Sar steht überhaupt außer Zweifel. - Das Kollektiv
Experten sprechen von einem eingespielten Orchester, das keine Schwächen hat. Einmal machen sie das Spiel langsam, lähmen den Gegner, dann schlagen sie wieder blitzschnell zu und laufen allen um die Ohren. "ManU versteht die Kunst des Tötens", musste Arsene Wenger zugeben, der mit Arsenal ordentlich unter die Räder kam. ManU verfügt in jedem Mannschaftsteil über die nötige Klasse, den Erfolg zu bringen. Schwächelt der Angriff, holt die Verteidigung die Kastanien aus dem Feuer. Ist die Abwehr undicht, sorgt die Offensivabteilung für die nötige Entlastung. Das eingespielte Kollektiv nutzt jeden Fehler des Gegners eiskalt aus. Gibt es eine Lücke, wird sie gefunden. Unbarmherzig. - Standards
Spiele werden zunehmend durch Standardsituationen entschieden. Und da hat Manchester ganz klar die Nase vorn. Nicht nur die brandgefährlichen Freistöße von Ronaldo sind es, die den gegnerischen Tormännern das Herz in die Hose rutschen lassen. Auch die Eckbälle sorgen für Gefahr, wenn sich die großgewachsenen und kopfballstarken ManU-Spieler im Strafraum versammeln. Und da Barcelonas Freistoßtreter Alves nicht auflaufen wird, geht dieser Punkt hier klar an die Red Devils. - Die Liga
Die englische Premier League ist die stärkste Fußball-Liga der Welt. Durch ihre Finanzkraft lockt sie seit Jahren die besten Fußballer in das Königreich. Die Stärke der Premier League zeigt sich einmal mehr an den Halbfinalpaarungen. Gleich drei Premier-League-Vereine haben es unter die letzten Vier geschafft. Und Manchester ist der Meister, der Woche für Woche von den stärksten Teams herausgefordert wird. Wenn eine Mannschaft regelmäßig auf höchstem Niveau Leistung bringt, dann sind es die "Red Devils". - Sir Alex
ManU-Trainer Alex Ferguson hat in seiner Karriere gezählte 43 (!) Titel gewonnen. Der Schotte ist seit 23 Jahren in Manchester und konnte sich seine Mannschaften kontinuierlich zusammenstellen und aufbauen. In Manchester ist der Erfolg zu Hause. Ferguson weiß, wie man Meisterschaften und Titel holt.
Jakob Sonnleithner
Deutsche Liga
Premier League
Serie A
Primera Division