Kleine Annäherung im Budget-Streit:
FIA-Boss Mosley macht Zugeständnisse
- Motorkosten könnten aus der Obergrenze fallen
- "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Einigung finden"

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Dahinter landen Hamilton und die Brawn-Piloten
·Rollt Kugel auch in Monaco auf Button?
Ferrari und McLaren hoffen auf "Wendepunkt"
·Red Bull hofft auf Vettel und den Diffusor
Monaco-GP: Team freut sich auf Saison-Highlight
·Budgetstreit: Ferrari scheitert vor Gericht
Machtkampf mit der FIA spitzt sich damit weiter zu
Das Monaco-Wochenende hat im Budgetstreit für die kommende Formel-1-Saison eine Annäherung gebracht. Ein weiteres Gipfeltreffen zwischen FIA-Präsident Max Mosley und Vertretern der Teamvereinigung FOTA wurde am Samstag zwar abgesagt. Mosley hatte aber bereits am Freitagabend weitere Ausnahmen aus der ab 2010 geltenden, optionalen Budgetobergrenze von 40 Millionen Pfund (45,5 Mio. Euro) in Aussicht gestellt.
Demnach könnten auch die Kosten für die Motoren zusätzlich zu Fahrergehältern, Marketingkosten und Strafzahlungen langfristig aus der Obergrenze ausgenommen werden. In seinem endgültigen Ausmaß dürfte der Sparplan der FIA damit frühestens 2012 greifen. Im Gegenzug akzeptierte der Großteil der Teams grundsätzlich die Einführung eines Budgetlimits. Lediglich die Hersteller Ferrari und Toyota wehren sich noch vehement dagegen.
"Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Einigung finden", sagte Mosley. Die Zeit drängt allerdings, zumal die Nennfrist für die kommende Saison bereits am 29. Mai endet. Bis dahin muss Klarheit über das Reglement herrschen. Die Teams forderten vor allem eines - Planungssicherheit. "Die Formel 1 darf nicht den Weg ständiger Veränderung gehen und damit die Öffentlichkeit verwirren", meinte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo.
(apa/red)
