Terror-Anschlag in New York verhindert: Vier Verdächtige wollten Synagoge sprengen
- Planten außerdem Abschuss von Militärflugzeugen
- Motiv: Unmut über Vorgehen der USA in Afghanistan

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übertrieben worden?
Experten sehen Gefahren geringer als vermittelt
Die Polizei in den USA hat einen Terroranschlag auf eine Synagoge und auf Militärflugzeuge vereitelt. Nach etwa einjähriger Überwachung verhaftete das FBI in New York vier Männer. Sie wurden der Verschwörung zu einem Anschlag mit Massenvernichtungswaffen angeklagt.
Die Beschuldigten hätten eine Synagoge und ein jüdisches Gemeindezentrum im New Yorker Stadtteil Bronx mit dem Plastiksprengstoff C-4 angreifen wollen, sagte Staatsanwalt Lev Dassin. Außerdem planten sie nach Angaben der Behörden den Kauf von Boden-Luft-Raketen des Typs Stinger, um Flugzeuge der Air National Guard abzuschießen, die auf dem Stützpunkt Stewart stationiert sind, etwa 110 Kilometer nördlich von New York.
Autobome gegen Synagogen
Der Anschlag auf den Riverdale Temple und das Riverdale Jewish Center im Stadtteil Bronx sollte mit einem Auto verübt werden, das mit Plastiksprengstoff vollgepackt werden sollte. Um an den Sprengstoff und an die Raketen zu gelangen, nahmen die Terrorverdächtigen Kontakt mit einem Informanten der Ermittlungsbehörden auf. Das FBI und andere Behörden überwachten die Männer und stellten ihnen unschädlich gemachten Plastiksprengstoff C-4 und eíne nicht funktionsfähige Rakete bereit.
Unmut über Vorgehen der USA in Afghanistan
Im Juni vergangenen Jahres traf der Informant den Angaben zufolge einen der beschuldigten Männer, James Cromitie, in Newburgh. Dabei sagte Cromitie, dass seine Eltern in Afghanistan gelebt hätten und dass er wegen des Vorgehens der USA in diesem Land sowie in Pakistan sehr aufgebracht sei. Im Oktober 2008 traf der Informant mit den Beschuldigten in einem Haus in Newburgh zusammen, das mit versteckten Anlagen zur Video- und Audio-Überwachung präpariert war, wie aus der Klageschrift weiter hervorgeht.
Bloomberg: Bedrohung für New York aufrecht
Bürgermeister Michael Bloomberg sagte, das aufgedeckte Vorhaben der Gruppe zeige die fortbestehende Drohung New Yorks. Bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 waren fast 3000 Menschen ums Leben gekommen.
(apa/red)
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