Mittwoch, 20. Mai 2009

Betrunkener schoss sich selbst in "Bestes
Stück": Mann beschuldigte zuerst Fremden

  • Deutschland: Schuss beim Hantieren mit Pistole gelöst
  • Anzeige wegen Verstoß gegen Waffengesetz droht

"Der Schuss geht voll in die Hose", vermerkte die Polizei im südwestdeutschen Saarbrücken: Ein 27-Jähriger kam mit blutverschmierten Händen in eine Polizeiwache: Ein Fremder habe ihm in seinen Penis geschossen, sagte er aus. Eine Überprüfung zeigte tatsächlich eine Verletzung am "besten Stück" des Mannes, die Hose war aber unversehrt, wie die Exekutive mitteilte. Das habe nur einen Schluss zugelassen: Der Betrunkene musste sich selbst verletzt haben.

Der Mann gab schließlich zu, die Waffe im Hosenbund getragen zu haben. Beim Hantieren mit der Schreckschusspistole habe sich dann der Schuss gelöst. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Ihm droht eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. (apa/red)

20.5.2009 11:46