Busenbabe bei der Justizministerin: Pam Anderson triffts sich mit Bandion-Ortner
- Kurzfristig angesetztes Treffen im Justizministerium
- Diskussion über Grundrechtsfrage in Österreich

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Busenbabe Pamela Anderson hat sich nach der Life Ball-Pressekonferenz mit Justizministerin Claudia Bandion-Ortner getroffen. Bei dem brisanten Treffen ging es um den Tierschutz. Im Justizministerium setzte man sich zusammen und sprach über die Grundrechtsfragen in Österreich.
Das Gespräch habe rund 15 Minuten gedauert, sagte Swoboda. Das Treffen wurde kurzfristig angesetzt, weil Anderson erst zu Mittag in Wien gelandet war. Bereits vor einiger Zeit habe es dazu von der Schauspielerin eine Anfrage gegeben. Man habe das Treffen bewusst ohne Medien vereinbart. Neben Anderson und der Ministerin war noch ein Referent aus dem Justizministerium bei dem Gespräch anwesend.
Pamela Anderson hatte sich zuvor als Unterstützerin der Tierrechts-Organisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) sowie im Namen der Vereinigung "United Creatures" für jene zehn österreichischen Tierschützer eingesetzt, gegen die seit 2007 wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Organisation ermittelt wird. Im Gespräch mit Bandion-Ortner wurde jedoch nicht über das laufende Verfahren geredet, sondern eine Diskussion über die Grundrechtsfrage in Österreich geführt.
Anderson äußerte ihre Befürchtung, dass es ein Verfahren gegen die Aktivisten gebe, weil sie sich für Tierrecht einsetzen würden. Bandion-Ortner versicherte ihr, dass in Österreich das Recht auf freie Meinungsäußerung ein Grundrecht sei. Im Anschluss an das Gespräch übergab Anderson der Ministerin einen Abschlussbericht der Aktivisten über ihre Darstellung des Falls.
Die Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) waren Ende Mai 2007 in Untersuchungshaft genommen worden, neun wurden nach Entscheid der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien Anfang September enthaftet, einer am 13. August. Von 2000 bis April 2008 sollen die Beschuldigten laut Staatsanwaltschaft Anschläge durchgeführt haben, die sich vornehmlich gegen Textil-Handelsketten richteten. Der von den Ermittlern bezifferte Schaden: Mehr als 600.000 Euro.
(apa/red)
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