Montag, 11. Mai 2009

Start der Raumfähre "Atlantis" geglückt:
"Hubble"-Reparatur eine riskante Mission

  • Austronauten müssen fünf Mal ins All aussteigen
  • Plus: "Endeavour" steht als Rettungs-Shuttle bereit

Die US-Raumfähre "Atlantis" ist zu einer mit Spannung erwarteten, schwierigen und riskanten Mission aufgebrochen. Aufgabe der siebenköpfigen Besatzung ist die Reparatur und technische Aufrüstung des Weltraumteleskops "Hubble". Dazu müssen Astronauten fünfmal ins All aussteigen.

Es ist die fünfte und letzte Wartung des 13 Meter langen und elf Tonnen schweren Observatoriums, das seit 1990 im All schwebt und seitdem immer wieder mit spektakulären Bildern begeistert hat. Mit den Arbeiten soll erreicht werden, dass "Hubble" mindestens bis zum Jahr 2014 funktionsfähig bleibt.

Der Shuttle hob auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Dort steht für den Notfall auch eine zweite Raumfähre startbereit: Sollte etwas dramatisch schiefgehen und die "Atlantis"-Crew im All stranden, würde die "Endeavour" losgeschickt, um die Astronauten mit einem Greifarm an Bord zu holen.

(apa/red)

11.5.2009 21:28