"Eine Verhaftung ist kein Schuldspruch":
Mensdorff-Pouilly exklusiv im NEWS-Talk
- Der prominente Waffen-Lobbyist zeigt Zuversicht
- "Ich weiß, dass die Vorwürfe nicht stimmen"

Zuversichtlich, nicht verurteilt zu werden, zeigt sich Alfons Mensdorff-Pouilly in einem Exklusivinterview in der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS. Mensdorff-Pouilly, der unter dem Verdacht der Geldwäsche gut fünf Wochen in U-Haft genommen worden war, vertraut auf den funktionierenden Rechtsstaat und beteuert im Gespräch mit NEWS: "Eine Verhaftung ist kein Schuldspruch. Ich weiß, dass die Vorwürfe der Bestechung und der Geldwäsche nicht stimmen."
Auf die NEWS-Frage nach seinem Beruf antwortet Mensdorff-Pouilly: "Ich bin Bauer." Als Waffen-Lobbyist habe er sich "nie gefühlt oder gesehen. Und wenn Sie den Vertrag mit British Aerospace meinen, der wurde am 28. April 2007 gekündigt", erklärt er im NEWS-Interview. Heftig verteidigt Mensdorff-Pouilly gleichzeitig die von Politikern kritisierte Maßnahme der Kurzarbeit in seiner Wiener Consultingfirma MPA: "Ich hatte schon im Jänner erwogen, Mitarbeiter abzubauen. Durch die Kurzarbeit behalte ich sie jetzt - und wenn möglich bis zur Pension, weil es tüchtige Leute sind."
Auch über seine Erfahrungen und Erlebnisse in der U-Haft sprach Mensdorff-Pouilly im NEWS-Interview. Mit dem zeitgleich und noch immer im "grauen Haus" des Wiener Landesgerichtes einsitzenden früheren Bawag- Generaldirektors habe er dort Schach gespielt. "Gewonnen hat der Elsner. Im Schach ist er im Gegensatz zu mir ein absoluter Profi", so Mensdorff-Pouilly im NEWS-Interview.
Mehr zu Mensdorff-Pouilly und seinen Erfahrungen in der U-Haft lesen Sie im NEWS 20/09!

