"Solche Spiele sind ein Geschenk": Sturms Besuch macht die Kapfenberger glücklich
- Klassenerhalt geschafft: Gregoritsch gelassen
- Sturm-Coach Foda hofft auf offensive "Falken"

·Janko ist "Goldenem Schuh" auf den Fersen
Auf Hans Krankls Spuren.
"Wird sehr, sehr schwer"
Ein erstmals in der laufenden Saison ausverkauftes Kapfenberger Stadion soll heute (20.30 Uhr LIVE auf NEWS.at) den würdigen Rahmen für das Steirer-Derby zwischen den Gastgebern und Sturm Graz bilden. Während die "Falken" nach fixiertem Klassenerhalt auf einen ebenso entspannten wie würdigen Saisonausklang hoffen, stehen die Gäste noch unter Druck. Im Fernduell mit der Wiener Austria kämpft Sturm um Platz drei.
12.000 Zuschauer erwartet Kapfenberg-Pressesprecher Markus Kubesch, der bisherige Rekord (11.800) vom ersten Saisonduell der beiden Teams wäre damit knapp übertroffen. "Das Polizeiaufkommen wird natürlich größer sein als sonst, mehr darf ich aus polizeitaktischen Gründen nicht sagen", so Kubesch. Der Ansturm der Gästefans, die auch in einem Sonderzug kommen, ist auch Grund dafür, dass der Club die geplante Freibieraktion für den Anhang auf die kommende Saison verschoben hat.
Beim letzten Ansturm auf das Fekete-Stadion (1:3) hatten die Grazer Fans doch einen Überhang, diesmal erwartet sich Kapfenberg-Coach Werner Gregoritsch allerdings, "dass es sich die Waage halten wird". Vor eigenem Publikum kassierten die Obersteirer 2009 erst eine Niederlage, Gregoritsch erwartet sich von der "neuen Leichtigkeit des Seins" rauschende Auftritte in den letzten drei Partien: "Diese Spiele sind in Wahrheit Geschenke an die Mannschaft, die kann jetzt völlig befreit aufspielen."
"Seit dem Ried-Spiel ist die Mannschaft mit einer totalen Freude und Selbstsicherheit auch im Training am Werk. Sie war schon das ganze Jahr in Ordnung, aber jetzt sind alle total engagiert. Aber es ist alles auch sehr locker", schwärmte der Steirer. "Für einen Trainer ist das die schönste Zeit, wenn du etwas erreicht hast, planen und variieren kannst." Vermutlich wird er allerdings auf Mittelfeldmann Felfernig verzichten müssen, der von einer Grippe in die Knie gezwungen wurde.
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(apa/red)
