Papst besucht die Geburtsstadt Christi:
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Papst Benedikt XVI. hat in Bethlehem seine Unterstützung für eine "souveräne palästinensische Heimat" bekundet, die "in Sicherheit und in Frieden mit ihren Nachbarn in international anerkannten Grenzen" entstehen müsse. Das katholische Kirchenoberhaupt wurde von Präsident Mahmoud Abbas in der Geburtsstadt Christi willkommen geheißen.
Nach der Begrüßungszeremonie zelebrierte der Papst vor der Geburtskirche eine Messe unter freiem Himmel. Während der in arabischer und lateinischer Sprache gefeierten Messe beklagte der Papst die Leiden des palästinensischen Volkes und betete für eine rasche Aufhebung der israelischen Blockade des Gazastreifens. In seiner Predigt ermutigte er die Christen im Heiligen Land zum Bleiben.
Abbas, der dem Gottesdienst in der ersten Reihe beiwohnte, hatte in seiner Begrüßungsrede eine Zweistaatenlösung gefordert und ein Bekenntnis zur friedlichen Koexistenz mit Israel abgelegt. Jerusalem müsse die gemeinsame Hauptstadt beider Staaten sein. Das palästinensische Volk suche noch immer Gerechtigkeit, die jedoch eine "Gerechtigkeit für alle" sein müsse. Leider gebe es im Heiligen Land noch immer Menschen, die Mauern statt Brücken bauten, sagte der Muslim Abbas unter Bezugnahme auf die israelische Sperrmauer.
(apa/red)
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