Der Irak-Krieg macht noch alle wahnsinnig:
US-Soldat erschießt 5 Kameraden in Bagdad
- Tat in Beratungsstelle für psychologische Probleme
- US-Präsident zeigt sich "geschockt & "tief traurig"
·Afghanistan wird für
USA zu Hauptproblem
Krieg bereits kostspieliger
als Engagement im Irak
·Irak: Großbritannien bläst zum Rückzug
Armee beendet Kampf-
einsatz nach sechs Jahren

Der Wahnsinn hat vor allem in Kriegen Hochkonjunktur: Ein US-Soldat hat in einem irakischen Stützpunkt bei Bagdad fünf Kameraden erschossen. Der mutmaßliche Täter sei mittlerweile festgenommen worden, über sein Motiv ist noch nichts bekannt. In US-Medienberichten hatte es zuvor geheißen, der Soldat habe zunächst vier Menschen und dann sich selbst getötet.
Die Tat spielte sich ausgerechnet in einer Beratungsstelle für Soldaten im Camp Liberty ab, die unter Kampfstress und anderen psychologischen Problemen leidenden Soldaten helfen soll. Camp Liberty ist ein sehr großer US-Stützpunkt nahe des internationalen Flughafens von Bagdad.
US-Präsident Barack Obama hat sich "geschockt" und "tief traurig" über den Vorfall im Irak geäußert. Er werde darauf drängen, dass die Hintergründe der "schrecklichen Tragödie" aufgeklärt werden, hieß es in einer in Washington veröffentlichten Erklärung Obamas. Er habe sich deshalb auch von Verteidigungsminister Robert Gates über den Vorfall informieren lassen.
(apa/red)
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