Wohlstand für Glück nicht ausschlaggebend:
Österreicher trotz Wirtschaftskrise glücklich
- Gesundheit, Beziehung und Beruf als Glücksfaktoren
- Glaube und Reichtum kommen auf jeweils 19 Prozent
PLUS: Wie glücklich fühlen Sie sich eigentlich?

Das Glück lässt nur knapp jeden fünften Österreicher (19 Prozent) im Stich. 45 Prozent der Bevölkerung erklärten dagegen in einer "market"-Umfrage, dass ihr persönliches Glücklichsein trotz der Wirtschaftskrise in letzter Zeit eher zunimmt.
Das Institut hat im April Online-Interviews mit 1.001 repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass bei Menschen mit niedrigem Haushaltseinkommen und bei den selbstständig Erwerbstätigen die Sorgen die Glücksgefühle mindern. Die meiste Zunahme des persönlichen Glücklichseins gab es übrigens in Oberösterreich, die geringste in Wien.
Auf die Frage, was am meisten für das entsprechende Empfinden sorgt, antworteten 86 Prozent mit Gesundheit. Auf den Plätzen folgen eine wirklich ausfüllende Tätigkeit und eine gute langjährige Beziehung (jeweils 66 Prozent), Freude an kleinen Dingen (64 Prozent) sowie ein sicherer Arbeitsplatz und Freunde (je 59 Prozent). Auf lediglich neun Prozent kam die Antwort, wenn die Kinder außer Haus sind. Elf Prozent erreichte Schönheit, als Single allein entscheiden zu können kam auf 16 Prozent, Glaube und Reichtum auf jeweils 19 Prozent.
(apa/red)
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