Samstag, 9. Mai 2009

Mattersburg und das Abstiegsgespenst:
Erste Liga spukt in Spieler-Köpfen herum

  • Lederer betont jedoch: "Mannschaft glaubt an sich"
  • Spiel gegen Ried weitere Reifeprüfung für den SVM

Nach wie vor hat es Mattersburg selbst in der Hand, den Klassenerhalt in der Bundesliga zu schaffen. Der Optimismus bei Franz Lederer und seinen Mannen ist ungebrochen. "Die Mannschaft glaubt an sich", betont der Mattersburg-Trainer. Dennoch: Das Abstiegsgespenst ist im Burgenland allgegenwärtig. Auch vor dem heute so wichtigen Auswärtsspiel (18 Uhr LIVE auf NEWS.at) in der "Festung" von Ried, die in der laufenden Saison noch nicht genommen wurde.

"Wir haben eine sehr gute Einstellung, das Team greift ineinander und steht kompakt", so Lederer, dessen SVM von Ried in den vergangenen sieben Spielen nicht bezwungen werden konnte. "Ich gebe da nichts auf Statistiken", meint Lederer, dem die Heimstärke der "Wikinger" Respekt abringt. "Naja, das sagt eh alles. Und wenn man den Meister mit 3:0 aus dem Stadion schießt, dann weiß man eh, was einen erwartet."

Noch ohne Auswärtssieg
Ein "Dreier" käme dem Klub in der brenzligen Situation gerade recht, ein Auswärtssieg blieb Mattersburg in der laufenden Saison als einzigem Team aber bisher versagt. Drei Punkte seien nicht notwendigerweise das Ziel, betont Lederer, sondern "dass wir mit der selben Einstellung wie in den beiden vergangenen Partien auftreten".

Immerhin holte man da einen 3:1-Sieg gegen Kapfenberg und ein 0:0 bei der Wiener Austria. Ein Punkt sei auswärts natürlich "immer unser Ziel". In der Verteidigung muss Lederer auf Alexander Pöllhuber verzichten, im Sturm wird wohl Jancker den gesperrten Ilco Naumoski ersetzen. Einsergoalie Thomas Borenitsch ist wieder fit.

Ried, das seit genau zwei Jahren auf einen vollen Erfolg gegen Mattersburg wartet, hat in der Tabelle ebenso wenig zu verlieren wie zu gewinnen. Sieben Punkte Rückstand hat man auf Austria Wien, sieben Zähler liegt man vor Austria Kärnten. Selbst im Niemandsland der Tabelle zu finden, haben die Oberösterreicher dennoch eine entscheidende Rolle zu spielen: Zünglein an der Waage im Abstigeskampf.

(apa/red)

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9.5.2009 07:32