Sebastian Vettel und Red Bull mit breiter
Brust: "Ja, wir kämpfen um die WM mit"
- Deutscher Jung-Star vor Spanien-GP zuversichtlich
- China-Sieger: "Befinden uns in sehr guter Position"

·F1: Spanien-GP soll Umschwung bringen
Im Vorjahr feierte Ferrari
grandiosen Doppelsieg
·McLarens Euphorie ist enden wollend
Keine gravierende Verbesserung der Autos
Im fünften Jahr hat sich Red Bull erstmals im absoluten Spitzenfeld der Formel 1 eingenistet. Nach dem gelungenen Start inklusive Doppelsieg in China darf man bei Red Bull Racing (RBR) von einer grandiosen Saison träumen, vielleicht sogar vom WM-Titel. Das sieht auch der aktuelle WM-Dritte Vettel vor dem Europa-Auftakt in Spanien so.
"Wir haben ein konkurrenzfähiges Auto, das müssen wir ausnützen. Wir befinden uns in diesem Jahr in einer sehr guten Position. Ja, natürlich kämpfen wir um die WM mit", meinte der Deutsche in Montmelo bei Barcelona. Vettel ist aber natürlich bewusst, dass erst der Anfang der Saison absolviert ist. "Es ist für alle noch ein langer, langer Weg zu gehen."
Nach 4 der 17 Rennen liegt Vettel mit 18 Punkten als erster Verfolger des BrawnGP-Duos Jenson Button (31) und Rubens Barrichello (19) auf WM-Rang drei, Webber ist mit 9,5 Zählern Sechster. Unterm Strich bedeutet diese Ausbeute für die Truppe von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz auch den zweiten Zwischenrang in der Konstrukteurswertung. "In vier Rennen kann die Lage aber wieder ganz anders ausschauen", weiß der 21-jährige Jungstar, der nach wie vor BrawnGP als jenes Team mit dem schnellsten Auto sieht.
Saison beginnt in Barcelona noch einmal
Bereits in Spanien könnten sich aber die Kräfteverhältnisse zumindest ein wenig verschieben. "Alle sind extrem gespannt, wie große Schritte die Teams in der Pause vor dem ersten Europa-Rennen gemacht haben", drückte Vettel die allgemeine Spannung vor dem Grand Prix auf dem Circuit de Catalunya aus. Bei Red Bull werde es punkto Veränderung "nichts Großes" geben, "aber manchmal braucht man nur kleine Details, um einen großen Effekt zu haben". Vettel glaubt, dass Red Bull auch in Montmelo "stark genug für viele Punkte" ist. Den neuen Doppel-Diffusor wird Red Bull erst beim Klassiker in Monte Carlo auspacken.
(apa/red)
