Von Eislawine auf Mount Everest erfasst:
Oberösterreicher knapp dem Tod entronnen
- Walter Laserer aus einer Gletscherspalte gerettet
- Für nepalesischen Sherpa kam Hilfe aber zu spät

Nur um Haaresbreite ist der aus dem oberösterreichischen Gosau (Bezirk Gmunden) stammende Extrembergsteiger Walter Laserer am Mount Everest dem Tod entronnen. Medienberichten zufolge konnten Laserer und eine niederländische Begleiterin aus einer Gletscherspalte gerettet werden, für einen nepalesischen Sherpa kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die Gruppe des gebürtigen Oberösterreichs befand sich gerade beim sogenannten Khumbu-Eisbruch, als die gewaltige Eislawine die drei Bergsteiger erfasste und mit sich riss. Laserer und eine Journalistin wurden von den Schneemassen in eine Gletscherspalte geworfen - ihr Leben hing sprichwörtlich nur mehr an einem dünnen Seil. Obwohl Laserer das Bewusstsein verloren hatte, gelang es seinen Kameraden noch rechtzeitig, ihn und die niederländische Journalistin zu bergen.
Wie der Bruder des Geretteten berichtete, soll die Expedition im Gedenken an den verstorbenen Sherpa fortgesetzt werden. Dies sei sein Wunsch gewesen, da die Bergsteiger diese Expedition nicht ohne Grund in Angriff genommen hatten: Hintergrund für diese Besteigung des Mount Everests ist der Einsatz gegen Umweltverschmutzung. Insgesamt 40 Kletterer bringen dabei den von "Kletter-Touristen" hinterlassenen Müll zurück ins Tal.
(apa/red)
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