Donnerstag, 7. Mai 2009

Ein Drittel der Weltbevölkerung in Gefahr:
Schweinegrippe kurz vor Pandemie-Status

  • WHO zeichnet düsteres Szenario für nächste Monate
    Bislang knapp 2.000 Menschen in 23 Ländern infiziert
  • Vier neue Verdachtsfälle in Österreich gemeldet

Die sogenannte Schweinegrippe könnte nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Drittel der Weltbevölkerung bedrohen. Das könnte bereits in den nächsten Monaten der Fall sein, sagte der amtierende Vize-Generaldirektor der WHO, Keiji Fukuda, bei einem Treffen von Gesundheitsexperten aus Asien in Bangkok. Es sei gut möglich, dass die WHO in Kürze wegen der neuartigen Grippe die Pandemie ausrufe. Derzeit steht die Pandemieskala auf der zweithöchsten Stufe 5.

Nach einer Übersicht der WHO leiden 1.893 Menschen in 23 Ländern an der neuartigen Grippe, dessen Erreger Bestandteile aufweist, die sowohl bei Schweinen und Vögeln als auch bei Menschen für Erkrankungen sorgen. Am schwersten betroffen mit 942 bestätigten Fällen und 29 Toten ist Mexiko, gefolgt von den USA mit 642 Erkrankungen und zwei Toten. In Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Insituts (RKI) zehn Menschen von der Krankheit betroffen. Die zuletzt erkrankte Person stamme aus Sachsen-Anhalt und sei kürzlich aus Mexiko zurückgekehrt, teilte das RKI mit.

In Mexiko ist die neuartige Grippe mittlerweile im Abklingen begriffen. Nach einer fünftägigen Zwangspause kehrte das öffentliche Leben zur Normalität zurück.

Österreich: Drei Proben negativ, vier neue Verdachtsfälle
Keine neuen Fälle der "Neuen Grippe" gibt es in Österreich: Die drei noch offenen Proben wurden im Labor negativ getestet, gab das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend Entwarnung. Im Laufe des Nachmittags wurden vier neue Verdachtsfälle gemeldet. Weitere Details dazu waren zunächst nicht bekannt.

Insgesamt gab es bisher in Österreich 38 Verdachtsfälle, 34 wurden im Labor untersucht. Vier Proben sind noch offen. Bis auf jenen Fall einer 28-jährigen Guatemala-Urlauberin, bei der das H1N1-Virus nachgewiesen wurde, gab es keine Infektionen. Die Patientin konnte das Spital bereits am Samstag gesund verlassen. (apa/red)

7.5.2009 21:04
antikapitalist, 08. 05. '09 06:39
NIX ALS PANIKMACHE...
und nochmals panikmache!!!...natürlich im namen der pharmakonzerne,deren aktien natürlich wieder steigen!!!und wer ermöglicht erst dieses (offensichtlich) abgekartete spielchen:.......darüber denken sie selber nach.