Kalifornien Hölle lässt etwas an Hitze nach:
Kühle und feuchte Luft sorgt für Aufatmen
- Behörden: Brände sind zu großen Teilen eingedämmt
- 30.000 vertriebene Menschen dürfen zurückkehren
·Kalifornien steht in Flammen - BILDER
200 Hektar Land bisher durch Brände verwüstet
·Will Schwarzenegger
"Dope" legalisieren?
Marihuana-Verkauf soll Staatskasse auffüllen

Erleichterung in Kalifornien: Nebel und Nieselregen haben der Feuerwehr geholfen, nach fünf Tagen Kampf gegen die Buschbrände bei Santa Barbara endlich die Oberhand zu gewinnen. Nach Angaben eines Einsatzleiters waren die Flammen eingedämmt.
Angesichts weiterhin günstiger Wetterprognosen ohne vorhersehbaren heftigen Wind zeigte sich die Feuerwehr optimistisch, den Brand bis Mittwoch eindämmen zu können. 30.000 Menschen, die durch das Feuer aus ihren Häusern vertrieben worden waren, erhielten bereits am Freitag grünes Licht für eine Rückkehr in Etappen, um Verkehrsstaus zu verhindern.
Noch am Freitagabend (Ortszeit) hatte die zeitweise acht Kilometer breite Feuerfront in den Hügeln von Santa Barbara 3.000 Häuser bedroht. So war auch das Model Kathy Ireland in die Flucht getrieben worden, wie sie über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Stars wie Michael Douglas, Oprah Winfrey und Rob Lowe besitzen Villen in der Region um den malerischen Ort an der Pazifik-Küste.
Am frühen Samstag zog dann der Nebel vom Meer über das Küstengebiet. Auch die gefürchteten "Sundowner"-Winde, die erst nach Sonnenuntergang aufleben und die Feuerwehr in den vergangenen Tagen wiederholt böse überrascht hatten, blieben aus. "Das ist eine Gnade", zitierte die "Los Angeles Times" am Sonntag den Feuerwehrchef von Santa Barbara, Tom Franklin. Er warnte zugleich, dass ein überraschender Wetterwechsel immer noch zu einem Auflodern der Flammen führen könnte.
Nach Feuerwehr-Angaben wurden bis Sonntag 31 Häuser, darunter teure Luxusvillen, in Schutt und Asche gelegt; 47 weitere wurden beschädigt.
(apa/red)
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