Sonntag, 10. Mai 2009

Nachts auf den Gleisen spazieren gegangen:
19-Jähriger wird lebensgefährlich verletzt

  • Mödling: Fußgeher von einem Güterzug gestreift
  • Zug mit 100 km/h unterwegs - Bremsung zu spät

Lebensgefährliche Verletzungen hat am späten Freitagabend ein 19-jähriger Mann erlitten, als er im niederösterreichischen Bezirk Mödling von einem Güterzug gestreift wurde. Wie die NÖ-Sicherheitsdirektion früh mitteilte, war der aus dem Bezirk Neunkirchen stammende junge Mann gegen 22.15 Uhr zu Fuß auf den unbeleuchteten Gleisen der ÖBB zwischen dem Bahnhof Gumpoldskirchen und der Haltestelle Guntramsdorf unterwegs, als er von einem mit 100 km/h in Richtung Wien fahrenden Güterzug gestreift wurde.

Ein Warnsignal und die sofort eingeleitete Notbremsung des Zugführers kamen zu spät, der voll beladene Güterzug konnte erst nach etwa 400 Metern zum Stillstand gebracht werden. Das Unfallopfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, u.a. eine Gehirnblutung, und wurde in die Intensivabteilung des Thermenklinikums Mödling eingeliefert. Durch den Unfall kam es zu Verspätungen im Güter- und Personenverkehr.

(apa/red)

10.5.2009 07:25