Zwei Leichen in Mur gefunden: 19-jähriger
zu Ostern aus Spaß in Fluss gesprungen
- Freund versuchte jungen Leobener noch zu retten
- Beide Tote wurden bei einer Wehranlage entdeckt

Die Leichen jener zwei jungen Leobener, die zu Ostern in die Mur gesprungen waren, sind in einer Wehranlage gefunden worden. Wie die Sicherheitsdirektion Steiermark erklärte, waren sie rund 50 Kilometer weit abgetrieben worden. Die Einsatzkräfte hatten die Mur und die Ufer nach den beiden 19-Jährigen tagelang abgesucht.
Einer der beiden 19 Jahre alten Leobener hatte am Karsamstag die wegen der Schmelzwässer aus den Bergen hochwasserführende Mur durchqueren wollen. Er war dabei jedoch in Schwierigkeiten geraten. Sein Freund sprang ebenfalls ins Wasser, um zu helfen. Die Strömung trieb die beiden aber schnell ab. Bekannte der beiden Burschen konnten sie noch eine Weile im Auge behalten und liefen am Ufer flussabwärts nach. Schließlich gingen die beiden aber unter.
Tagelang hatten die Einsatzkräfte daraufhin die Mur und die Ufer abgesucht, die Männer konnten sie jedoch nicht finden. Jetzt wurden schließlich beide Leichen im Kanal des Murflusses auf Höhe der Wehr St. Dionysen im Gemeindegebiet von Oberaich (Bezirk Bruck an der Mur) - rund 50 Kilometer vom Ort, an dem sie ins Wasser gesprungen waren - entdeckt. (apa/red)
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