"Zusammenarbeit wohl offenkundig": Havel spricht über Helmut Zilks Spionagetätigkeit
- Kryptische Aussagen: "Mehrere Nachrichtendienste"
- Havel selbst Kandidat für geheime Zusammenarbeit

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Der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel spricht im Zuge der Spionage-Vorwürfe gegen den früheren Wiener Bürgermeister Helmut Zilk von mehreren "geheimen Nachrichtendiensten". Es sei "wohl offenkundig", dass es sich um "bestimmte Arten der Zusammenarbeit" gehandelt habe, sagte er laut Vorabmeldung im Interview mit der Ö1-Reihe "Zeitgenossen im Gespräch".
"Ich sagte Nachrichtendienste, sprach also bewusst im Plural", bleibt Havel allerdings kryptisch. Mehr will der tschechische Ex-Präsident zum Fall Zilk nicht sagen, "speziell zu den Kategorien möchte ich mich nicht äußern". Auch Havel hat laut eigenen Aussagen erfahren, dass er selbst als Kandidat für eine geheime Zusammenarbeit eingestuft worden sei. "Das ist eine Kategorie, in die man eingeordnet wurde mit der Absicht, diejenige Person eine Zeit lang zu beobachten und wenn sie zuverlässig erscheint, dieser Person eine Zusammenarbeit anzubieten."
(apa/red)
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