Dörfler er als Buhmann: Acht Bundesländer für Mindestsicherung, nur Kärnten dagegen
- Begründung: Auch Ausländer würden profitieren
- Auch Sozialminister Hundstorfer bei LH-Konferenz

·Opposition lässt kein gutes Haar am Budget
Glawischnig: "Kapitulation
vor der Arbeitslosigkeit"
·Küberl: "Befreit die Menschen aus Armut!"
Caritas-Präsident hofft auf Mindestsicherung
Es bleibt vorerst dabei: Acht Bundesländer sind für die Umsetzung der geplanten bedarfsorientierten Mindestsicherung, lediglich die Zustimmung Kärntens steht aus. Daran ändert sich auch nach der Landeshauptleutekonferenz nichts.
Zur LH-Konferenz war auch Sozialminister Hundstorfer erschienen, um über den Stand der Dinge in Sachen Mindestsicherung zu referieren. Laut Häupl hat der Minister einen Zeitplan für die Umsetzung vorgelegt. Als nächster Schritt steht demnach ein Grundsatzbeschluss in der Bundesregierung an, der noch vor dem Sommer gefasst werden soll.
"An der Frage der Bund-Länder-Beziehung hat sich in dieser Landeshauptleutekonferenz nichts geändert", berichtete Häupl. Acht Länder seien dafür, eines nach wie vor dagegen. Wobei er die Begründung Kärntens nicht nachvollziehen könne. Diese laute: "Die Mindestsicherung kriegen auch Ausländer und das wollen wir nicht."
Sollten die Leistung aber nicht alle erhalten, würde diese den Charakter einer Mindestsicherung verlieren. Zudem sei die Mindestsicherung auch eine Umwandlung der Notstandshilfe, die eine Versicherungsleistung darstelle. "Daher ist das ja quasi ein Rechtsanspruch", so Häupl, der befand, dass eine Umsetzung der Mindestsicherung jedenfalls "höchst an der Zeit" sei.
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Familiendrama in St. Pölten11:38
Gedenkfeier in SchuleLehrer und Schüler nehmen Abschied von getötetem Buben - Kinder psychologisch betreut
