Vorabversion von Windows 7 ist online:
Download zunächst aber nur für Entwickler
- Freigabe für Endkunden soll aber in Kürze erfolgen
- XP-Simulation und Remote-Zugriff als Highlights

Nach mehr als einjähriger Entwicklungszeit hat Microsoft den Internet Explorer 8 fertiggestellt. Der Browser zeige die meisten Webseiten schneller an als andere Programme und benötige im Vergleich zum Vorgänger weniger als ein Fünftel des Arbeitsspeichers, sagte der Technikexperte von Microsoft Deutschland, Daniel Melanchthon.
Microsoft hat die vorläufige Version des Vista-Nachfolgers Windows 7 zum Herunterladen freigegeben - allerdings vorerst nur für professionelle Nutzer und Entwickler. Ab 5. Mai werde das neue Betriebssystem als sogenannter "Release Candidate" auch öffentlich für jeden Nutzer zur Verfügung stehen, teilte Microsoft offiziell mit. Seit der ersten Beta-Fassung der Software, die das Unternehmen Anfang Jänner veröffentlicht hatte, seien einige neue Funktionen hinzugekommen.
Von XP-Simulation bis Remote-Zugriff
Damit auch mit dem neuen Betriebssystem ältere Programme genutzt werden können, bietet Microsoft nun einen Emulator an, der das betagte Windows XP auf einer sogenannten virtuellen Maschine simuliert. Statt des neueren Vista ist XP noch immer bei vielen Anwendern im Einsatz. Anders als von manchen Branchenbeobachtern erwartet, wird diese Emulationslösung allerdings nicht in das Betriebssystem integriert, sondern als separates Softwarepaket nur für die Versionen Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate angeboten.
In der am 5. Mai verfügbaren Version bietet Windows 7 unter anderem eine Funktion, mit der man von jedem beliebigen Rechner aus auf die im heimischen PC gespeicherten Medien zugreifen kann. Auch die Suchfunktionen und die Befehlsleiste sollen noch einmal verbessert worden sein. In der aktuellen Version unterstützt Windows 7 nun auch Funktionen wie Drag&Drop für Rechner, die sich über einen berührungsempfindlichen Bildschirm steuern lassen.
Testrechner empfohlen
Bei der Version handle es sich allerdings noch nicht um die fertige Software, betont Microsoft und rät zur Vorsicht. Am besten solle das Betriebssystem nur auf Testrechnern genutzt werden, auf denen keine Daten oder weitere Programme in Mitleidenschaft geraten könnten. (apa/red)
