Eine Jahrtausende alte Beziehung: Projekt Canis informiert über Mensch und Hund
- Domestikation des Hundes: Ein Nutzverhältnis
- Der Hund als verlässlicher Partner des Menschen

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Dem Geruchsbild des Menschen auf der Spur
·Eine Jahrtausende alte Beziehung
Projekt Canis informiert über Mensch und Hund
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Verhaltensforscher entdeckten erst vor wenigen Jahren, dass Hunde die Fähigkeit haben menschliche Hinweise, z.B. durch Zeigen mit dem Arm zu verstehen und danach entsprechend zu handeln. Der Wolf, der Urahne des Hundes ist dazu nicht imstande. Ebenso wenig Schimpansen, die dem Menschen nächsten Verwandten.
Erst diese Fähigkeit des Hundes ermöglicht eine enge Beziehung und Kommunikation zwischen Mensch & Hund. Anders wäre eine Entwicklung zu unserem heutigen Haushund wohl nie möglich gewesen.
Die Domestikation des Hundes
Man geht davon aus, dass Wölfe in der Nähe der Steinzeitmenschen lebten und sich naturgemäß von deren Essensresten und Abfällen ernährten. So entstand eine Art Vorhund. Schon bald stellte sich ein gegenseitiges Nutzverhältnis ein, indem die Hunde die Menschen schützten und ein zahmes Verhalten entwickelten, auch wurden sie
zum Schutz von Hab und Gut und als Jagdgehilfen eingesetzt.
Dass Menschen zu Hunden schon sehr früh ein emotionales Verhältnis hatten zeigen 14 000 Jahre alte Grabfunde in Deutschland in denen Hunde, offenbar die Gefährten der Toten, mit bestattet wurden.
Man kann davon ausgehen, dass der Hund nicht im klassischen Sinn vom Menschen domestiziert wurde sondern dass eine ähnliche Lebensweise und soziale Organisation von Menschensippen und Wolfsrudeln offenbar zu einer Annäherung führten.
Der Hund als Partner des Menschen
Kein anderes Haustier wird vom Menschen in so vielfältiger Weise eingesetzt wie der Hund. Das ist nur möglich weil der Hund ein höchst soziales Lebewesen ist und in seinem Verhalten eine auf Harmonie ausgerichtete Lebensform aufweist. Neben emotionalen Aspekten, die vor allem in der heutigen Zeit im Vordergrund stehen, ist die Beziehung des Menschen zum Hund auch von funktionalen Gesichtspunkten geprägt. Seine Sinnesfähigkeiten und seine gesellschaftlichen Eigenschaften wie seine Anhänglichkeit, Treue und Gehorsam sprechen für seine Beliebtheit.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir Menschen nicht vergessen, dass auch Hunde Bedürfnisse haben und in erster Linie am liebsten Hund sein möchten.
Mag. Michaela Marschall
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