Sonntag, 3. Mai 2009

Rossi beweist wieder einmal seine Klasse:
MotoGP-SuperStar siegt in Jerez vor Pedrosa

  • Italiener übernimmt damit Führung in Gesamtwertung
  • Michael Ranseder in der 125 ccm-Klasse nicht im Ziel

Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi ist auch in dieser Saison das Maß der Dinge. Der Italiener gewann im spanischen Jerez das Rennen der MotoGP-Klasse und übernahm die Führung im Gesamtklassement. Der Yamaha-Pilot holte dabei seinen bereits 98. Grand-Prix-Sieg im 213. WM-Rennen. Rossi verwies den Spanier Daniel Pedrosa (Honda) und den Australier Casey Stoner (Ducati) auf die Plätze.

In der Klasse bis 250 ccm feierte der Japaner Hiroshi Aoyama (Honda) in einer spannenden Auseinandersetzung vor dem Spanier Alvaro Bautista (Aprilia) seinen insgesamt sechsten Grand-Prix-Sieg. Mit Rang drei meldete sich nach zwei Ausfällen zu Saisonbeginn Titelverteidiger Marco Simoncelli als Dritter im WM-Geschehen zurück.

In der Klasse bis 125 ccm schlug erstmals in seiner Karriere der Brite Bradley Smith zu. Der 18-jährige Aprilia-Pilot setzte sich gegen die beiden Spanier Sergio Gadea (Aprilia) und Marc Marquez (KTM) durch und liegt in der WM-Wertung nur noch einen Punkt hinter dem Italiener Andrea Iannone. Letzterer stürzte ebenso wie der Spanier Julian Simon, der in den ersten beiden Saisonrennen jeweils Zweiter geworden war.

Ranseder erreicht das Ziel nicht
Der Oberösterreicher Michael Ranseder sah auch im dritten Saisonrennen nicht die Zielflagge. Nach seinem Ausfall in Doha und dem Rückzug seines Haojue-Teams in Motegi musste der 23-Jährige am Sonntag aufgrund eines technischen Defekts passen. Die Entscheidung, nach dem Warm-up die Getriebeübersetzung für das Rennen zu ändern, erwies sich als Fehler, die Maschine ließ sich nicht mehr starten.

"Natürlich war die Enttäuschung groß, erneut untätig herumsitzen zu müssen", sagte Ranseder. "Aber lange den Frustrierten zu spielen, hilft uns auch nicht weiter. Wir müssen uns gegenseitig aufmuntern und gemeinsam an einem Strang ziehen."
(apa/red)

3.5.2009 17:01