13 Tote nach Amoklauf in Aserbaidschan:
Zehn weiter Menschen bei Attentat verletzt
- Mann eröffnete Feuer in nationaler Öl-Akademie
- Ein Täter hat vermutlich Selbstmord begangen

Bei einem Amoklauf in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Zehn weitere Menschen seien verletzt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft vor Journalisten. Nach Fernsehberichten stürmten zwei bewaffnete Männer während des morgendlichen Unterrichts die staatliche Öl-Akademie und eröffneten das Feuer auf die Studenten.
Aserbaidschanische Medien berichteten unter Berufung auf Polizeiangaben, einer der Schützen sei "neutralisiert" worden. Das aserbaidschanische Innenministerium bestätigte nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti lediglich, der Polizeieinsatz in der Universität sei beendet.
Ein Täter beging Selbstmord
Der Nachrichtensender CNN-Türk berichtete hingegen, einer der Angreifer habe offensichtlich Selbstmord begangen. Über das Schicksal des zweiten Schützen gab es unterschiedliche Berichte. Ein Korrespondent des türkischen Senders berichtete, der Mann habe sich eine Zeit lang weiter Schießereien mit der Polizei geliefert.
"Ich habe sieben Tote gesehen. Drei davon sind aus meiner Klasse, es sind Aserbaidschaner", sagte ein verletzter türkischer Student. "Unter den Toten sind auch Lehrer." Die Motive und Hintergründe der Täter waren zunächst unklar.
apa/red)
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